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Harald Glööckler und Michael Michalsky bei Heimtextil: Alles dreht sich um Tapeten

Oft bei der Messe Heimtextil und immer wieder gern gesehen: Harald Glööckler hat neue Tapeten geschaffen. Foto: Michael Faust Oft bei der Messe Heimtextil und immer wieder gern gesehen: Harald Glööckler hat neue Tapeten geschaffen.

Grazile Pfaue und Schwäne, Strass-Applikationen und Goldfarbe – wenn Mode-Exzentriker Harald Glööckler Tapeten entwirft, darf es etwas üppiger sein.

Seine neue Wand-Kollektion, die er jetzt auf der Messe Heimtextil präsentierte, wird dem Anspruch „My Home is my Castle“ gerecht, alles trumpft auf wie bei Königs. Fürstlich auch der Preis, für eine Tapetenrolle darf man bis zu 800 Euro aus der Schatulle holen. „Schon zwei Bahnen, vielleicht direkt neben rohem Beton, sehen extrem edel aus“, schwärmte der 51-jährige Paradiesvogel, der mit seinen Designs an die Maxime „Überfluss kann wunderbar sein“ appelliert.

„Tief im Kleiderschrank“ habe er den Anzug für den Messebesuch gefunden, witzelte er über die gewagte Kreation, welche die tätowierte Brust bis fast zum Bauchnabel freigab. Spöttern kann der Designer sein 30-jähriges Berufsjubiläum, das er gerade feiert, entgegenhalten.

Seine ersten Tapeten im Elternhaus waren noch alles andere als Glitzer-Papier. „Im Kinderzimmer hatten wir einfache, sehr bunte und geblümte Tapeten. Aus Langeweile rissen wir sie in Streifen herunter, was meine Eltern natürlich überhaupt nicht toll fanden“, erinnerte sich der gebürtige Schwabe.

Warum nun der Pfau auf der Tapete? „Er stellt ein Seelentier in meiner Biografie dar, eng verbunden mit dem Tod meiner Mutter“, verriet er und lenkte sogleich auf schönere Erinnerungen, die ihn inspirierten: „Meine Freundin Gina Lollobrigida hat über 60 Pfauen in ihrem Garten, das ähnelt einer Operninszenierung, wenn die Tiere mit den Federn ein Rad schlagen.“

Früh verließ der Stargast die anschließende Party des Tapetenherstellers, bei der „Weather Girl“-Dynelle Rhodes und US-Sänger Jimmie Wilson, der das neue Album der „Weather Girls“ produzierte, die einst mit dem Hit „It’s Raining Man“ für Furore sorgten, stimmlich Gas gaben und FFH-Moderator und DJ Felix Moese tanzbare Beats auflegte.

Daheim, in Glööcklers Pfälzer Villa, wartete schließlich Herzblatt-Hündchen Billy King: „Bei dem vielen Schnee gerade flippt der Kleine vor Freude total aus.“

Während Harald Glööckler schon oft bei der Heimtextil die Gelegenheit nutzte, um seine Tapeten zu präsentieren, war Designer Michael Michalsky zum ersten Mal bei dieser Messe.

Bereits drei Kollektionen brachte er auf den Markt. Nun jettete er aus Berlin in die Mainmetropole. Die Messe ist für ihn wichtig, „weil ich schon lange Tapeten mache und sie mir sehr am Herzen liegen. Endlich hat es mit dem Termin geklappt, die vergangenen Male konnte ich nicht vor Ort sein, aber ich möchte das ganze sehr gerne unterstützen“, sagt Michalsky, der auch gleich wieder zurück muss in die Bundeshauptstadt, allerdings nicht unbedingt wegen der Fashion Week, die dort bald über die Bühne geht.

„Wegen der Dreharbeiten zu ,Germany’s Next Topmodel’ wird es im Januar keine Show geben“, so der 49-jährige Modedesigner mit einem Faible für Innenausstattung, der von sich sagt, dass er auch gern Architekt geworden wäre. „Ich mache erst im Juli wieder eine große Show“, so Michalsky.“

Er müsse nächste Woche wieder nach Los Angeles. Michalsky sitzt bekanntlich mit Thomas Hayo in der Jury dieser Casting-Show Germanys next Topmodel von Modelmama Heidi Klum . Die Show laufe sehr gut, er sei dort sehr engagiert und in der Stadt der Engel werden dann die nächsten Folgen aufgenommen. Zur Siegerin der letzten Staffel, Kim Hnizdo , habe er nur sporadisch Kontakt.

(fai,es)
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