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Stadtgeflüster: An Silvester macht Quast Theater

Schauspieler Michael Quast im Palmengarten Gesellschaftshaus. Hier gibt er mit seiner „Fliegenden Volksbühne“ bis Ende Dezember jeden Samstag und zudem am frühen Silvesterabend das Stück „Der Alchemist“. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Schauspieler Michael Quast im Palmengarten Gesellschaftshaus. Hier gibt er mit seiner „Fliegenden Volksbühne“ bis Ende Dezember jeden Samstag und zudem am frühen Silvesterabend das Stück „Der Alchemist“.

Das Jahr klingt aus, und da überlegt sich so mancher, was er zum Jahreswechsel tun möchte. Schauspieler Michael Quast weiß es schon. Der Mime steht auf der Bühne. „Mit meiner Frau habe ich vor vielen Jahren eine Übereinkunft getroffen, dass entweder Weihnachten oder Silvester frei sein sollen“, so der 58-Jährige. Dieses Jahr nimmt sich Michael Quast also Weihnachten frei.

So dass er am 31. Dezember mit seinem Ensemble der „Fliegenden Volksbühne“ im Palmengarten Gesellschaftshaus das Stück „Der Alchemist – eine Komödie in hessischer Mundart von Rainer Dachselt nach Ben Jonson “ geben kann.

„Wenn man Silvester nicht spielt, dann läuft etwas falsch“, findet der in Heidelberg geborene Wahl-Frankfurter. Den Jahreswechsel will er natürlich nicht gänzlich verpassen. So setzt er sich nach der Vorstellung ins Auto und düst nach Hause. „Ich esse die Reste und werde versuchen, mich aus der Knallerei rauszuhalten“, scherzt Quast, aber das mit den Knallkörpern meint er ernst. „Die Kinder mögen das Böllern sehr, aber da müssen dann die Onkel und andere Verwandte herhalten“, sagt Quast, der sich für das neue Jahr „nicht so richtig etwas“ vorgenommen hat. „Ein besseres Zeitmanagement vielleicht“, meint er leise. „Aber eigentlich fasse ich keine Vorsätze“, sagt Quast, bei dem es zurzeit gut läuft und der auch in den kommenden Monaten gut zu tun haben wird.

So spielt die „Fliegende Volksbühne“ den „Alchemisten“, das Stück, das im Sommer bei „Barock am Main“ der Publikumsmagnet war, auch schon ab diesem Samstag jeden Samstag bis zum Jahresende. im Palmengarten Gesellschaftshaus. Doch damit noch lange nicht genug, denn: „Wir stecken in den Vorbereitungen für den Cantate-Saal“, erklärt Quast.

Dieser Saal am Großen Hirschgraben, einst Heimat des Frankfurter Volkstheaters Liesel Christ, derzeit Baustelle, soll – so hoffen alle – ab 2019 neues altes Domizil der „Fliegenden Volksbühne“ werden. Denn vor etwa anderthalb Jahren residierte das Ensemble bereits schon einmal dort. Bis zum Einzug ist es zwar noch lang hin, aber „wir arbeiten inhaltlich, fachlich und wirtschaftlich am Umzug“, so Quast weiter.

Der Chef der „Fliegenden Volksbühne“ weiß auch schon,, was das Highlight des kommenden Jahres für seine Theatertruppe sein wird: Natürlich „Barock am Main.“ „Wir spielen erstmals ein deutsches Barockstück. Es trägt den Titel ,Horribilis von Huckevoll‘ und stammt aus der Feder des deutschen Barockdichters Andreas Gryphius.“

Doch zunächst steht „Der Alchemist“ auf dem Programm. Weitere Vorstellungen dieses Stückes finden am Freitag, 22. Dezember, und eben am Sonntag, 31. Dezember, statt. Am Silvestertag ist im Palmengarten Gesellschaftshaus schon um 16.30 Uhr Einlass, und ab 17 Uhr wird ein Dreigangmenü serviert. An den anderen Tagen beginnt der Einlass erst um 17.30 Uhr.

(es)

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