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Stadtgeflüster: Andreas Gabalier in Frankfurt

Andreas Gabalier hatte keine Zeit fürs Frankfurter Nachtleben. Aber 2018 kommt er wieder. Foto: Kammerer, Bernd (Presse- und Wirtschaftsdienst) Andreas Gabalier hatte keine Zeit fürs Frankfurter Nachtleben. Aber 2018 kommt er wieder.

Er kommt frisch vom Sport, trägt ein Arnold-Schwarzenegger-T-Shirt, das seinen durchtrainierten Körper betont, hat den Soundcheck hinter sich und will gleich zum Duschen: Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier brachte gestern die ausverkaufte Festhalle zum Beben. Der 33-Jährige reitet die Welle des Erfolgs – und jedes Gramm seiner gut 91 Kilo strahlt Zufriedenheit aus. „Gestern hatten wir einen grandiosen Auftakt in Halle“, sagt der Österreicher, der nicht zu befürchten braucht, bei einer seiner 27 Shows vor leeren Rängen aufzutreten. „Die meisten Termine sind schon seit 15 Monaten ausverkauft“, sagt Gabalier, der – anscheinend – nicht genug vom Touren kriegen kann. „Mir fehlt nichts“, sagt der 33-Jährige. „Ich bin total gern unterwegs.“ Erst wenn man viel auf Achse sei, „lernst du dein Zuhause zu schätzen“.

So ganz auf die Heimat verzichten, kann er aber auch nicht, denn Gabalier hat seinen eigenen Koch dabei, „der aber auch sehr lokal und regional kocht“. Essen, das ist für Gabalier wichtig. „Du bist, was du isst“, sagt er. Normalerweise nimmt er sich gern Zeit, die Städte, in denen er spielt, zu erkunden. In Halle etwa testete er das Nachtleben auf Herz und Nieren. Gut, es soll recht überschaubar gewesen sein, was sich ihm da als Ausgehmöglichkeit anbot. „Aber heute habe ich es nicht geschafft, mir die Stadt anzuschauen“, sagt er. Auf dem Messegelände sind die Aufbauarbeiten für die Buchmesse, die nächste Woche startet, in vollem Gange und Andreas Gabalier erzählt von seinem Lieblingsbuch, das er als Kind schätzen lernte: „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Ein Wälzer par excellence, den der kleine Andreas gern las. „Aber zurzeit komme ich nicht zum Lesen. Es herrscht einfach zu viel Trubel.“ Diesen Zustand genieße er.

Seit fast einem Jahrzehnt ist Andreas Gabalier im Geschäft. Nächstes Jahr möchte er diese Dekade Revue passieren lassen und begibt sich dann auf Stadion-Tournee. Auch in der Weltmeisterschafts-Arena an der Mörfelder Landstraße macht er Halt: Am 1. Juni spielt er in der Commerzbank-Arena. Auch hier laufe der Vorverkauf sehr gut. „Wer kommen will, soll sich beeilen mit dem Ticketkauf.“ Dann wird das Programm allerdings ein anderes sein als gestern Abend: Gabalier möchte „alle Facetten aus zehn Jahren zeigen“. Eventuell steht sogar ein Unplugged-Rückblick auf dem Programm der Stadion-Tour. Material genug hätte er. Immerhin nahm er in den Jahren seiner Karriere sechs Alben mit je zwölf Liedern auf.

Die Zeit im Musikbusiness habe ihn zwar geprägt und auch ihre Spuren hinterlassen, „ das ist doch normal. Allerdings habe ich mich nicht großartig verändert, bin immer noch arbeitshungrig und wissbegierig“, sagt Andreas Gabalier.

Doch so ganz ohne Pausen geht es sogar bei diesem energiegeladenen Mann nicht. Deshalb möchte er nach der Stadion-Tournee „die Handbremse anziehen“. Tatenlos rumsitzen will er in dieser Zeit allerdings nicht. „Ich habe Visionen.“ (es)

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