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Talkshow "Bembel und Gebabbel": Auf dem Lohrberg wird gebabbelt

Zwar „Diven-entspannt“, aber überhaupt nicht divenhaft: Medienmann und Moderator Bernd Reisig bei der ersten „Bembel-und-Gebabbel“-Show in der Lohrberg-Schänke. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.) Zwar „Diven-entspannt“, aber überhaupt nicht divenhaft: Medienmann und Moderator Bernd Reisig bei der ersten „Bembel-und-Gebabbel“-Show in der Lohrberg-Schänke.

Die Sommerpause ist vorbei. Weiter ging es gestern Abend an einem neuen Ort und mit einem erneuerten Konzept. Die Talkshow „Bembel und Gebabbel“ von Medienfachmann Bernd Reisig findet jetzt in der Lohrberg-Schänke statt, auch weil hier mehr Zuschauer Platz finden. Neu ist auch der Tisch, an dem Reisig sitzt und von dem aus er verschiedene Effekte wie etwa Kunstnebel abrufen kann.

Die Zuschauerzahl hat sich mehr als verdoppelt – von bisher 42 Plätze auf gut 102. Dass er den neuen Raum gut füllen würde, hatte Reisig vorhergesehen und begründete seine Entscheidung so: „Wir hatten ja zuletzt Anfragen für das Drei- oder Vierfache von dem, was wir im Lokal Friedberger Warte abdecken konnten, wo ,Bembel und Gebabbel‘ zuvor aufgezeichnet wurde.“ Auf den Zuschauer-Wartelisten hätten mehr als 100 Leute gestanden. Sie erhielten nun Karten.

Zwei Chefs: Christian Dressler und Joachim Braun Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.)
Zwei Chefs: Christian Dressler und Joachim Braun

Auslöser für die neue Zusammenarbeit mit der Lohrberg-Schänke war ein Treffen mit dem Chef des Lokals, Christian Dressler . „Er ist auch ein Fan meiner Sendung“, erzählt Reisig. „Er sprach mich an und bot mir als neue Spielstätte sein anderes Lokal, den Apfelwein Solzer an der Berger Straße, an.“ Nach einem „Check“ entschied sich Reisig aber für die Lohrberg-Schänke: „Ich mag den tollen Blick von dort oben auf die Frankfurter Skyline.“ Zudem sei das Lokal vor drei Jahren saniert worden und „total gemütlich“.

Im ausverkauften Lokal zeigte sich Gastgeber und Moderator Reisig trotz oder gerade wegen der mehrmonatigen Auszeit von seiner besten Seite und im neuen T-Shirt mit der Aufschrift „Diven-entspannt“. Er fühlte der Frankfurter Umwelt- und Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig , der „grünen Seele Frankfurts“, wie er sie nannte, auf den Zahn. Dabei erfuhren die Anwesenden, dass sie in jungen Jahren nicht in die Vereinigten Staaten einreisen durfte.

War in den 80ern ganz groß und sang gestern: Markus Mörl. Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.)
War in den 80ern ganz groß und sang gestern: Markus Mörl.

Aber auch der Musiker Markus Mörl war dran. Der landete einst während der „Neuen Deutschen Welle“ in den 80er Jahren mit „Ich will Spaß“ einen Megahit und in den vergangenen Wochen bei der RTL-Sendung „Sommerhaus der Stars“. Von dort aus, also von Mallorca, ließ er die Republik aufhorchen, als er seiner Yvonne einen eher peinlichen Heiratsantrag machte. „Sobald ich geschieden bin, werden wir heiraten“, sagt aber der nur als Markus bekannte Sänger, der auch angab, sich in der Zwischenzeit verlobt zu haben. An die zwei Wochen im Sommerhaus erinnert er sich nicht ungern. Die meisten Mitbewohner seien ganz in Ordnung gewesen, „nur Giulia Siegel leidet an einer Mittelpunkt-Störung. Sie war gleich drei Personen auf einmal“, so Markus, der gestern Abend auch sang. Was wohl? „Ich will Spaß.“ Für den Fall, dass Marihuana legalisiert werden sollte, hätte er auch schon den passenden Hit in petto: „Ich rauch’ Gras, ich will Spaß.“

Unter den ersten Gästen: Rosemarie Heilig und Jörg Schmadtke Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.)
Unter den ersten Gästen: Rosemarie Heilig und Jörg Schmadtke

Dritter in der Gesprächsrunde war der ehemalige Bundesliga-Torwart Jörg Schmadtke , der einst für Fortuna Düsseldorf und den SC Freiburg zwischen den Pfosten stand. Heute ist der 53-Jährige Sportdirektor beim Traditionsverein 1. FC Köln. Er probierte übrigens gestern Abend den ersten Ebbelwei seines Lebens. Reisig sprach zudem mit Joachim Braun , dem Chefredakteur unserer Zeitung. Unter anderem wollte er wissen, was Braun machen würde, wenn er Oberbürgermeister wäre, „weil er doch immer so nörgelt“. Promt antwortete Braun, er würde niemals OB werden wollen. Dann schon lieber Reisigs Fitnesstrainer.

(es)
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