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Schauspieler gründet Filmfirma: Auf dem besten Sendeplatz

Schauspieler Adnan Maral, in der Türkei geboren, ist in Frankfurt aufgewachsen und hat eine Start-Up gegründet. Es handelt sich dabei um eine Produktionsfirma, die er gemeinsam mit seinem Bekannten, dem Produzenten Hamid Baroua, leitet. ?Yalla? heißt das Baby der beiden. Schauspieler Adnan Maral, in der Türkei geboren, ist in Frankfurt aufgewachsen und hat eine Start-Up gegründet. Es handelt sich dabei um eine Produktionsfirma, die er gemeinsam mit seinem Bekannten, dem Produzenten Hamid Baroua, leitet. ?Yalla? heißt das Baby der beiden.

Frankfurt am Main ist eine der wichtigsten Städte für Start-up-Unternehmen. Schauspieler Adnan Maral , in der Türkei geboren, ist am Main aufgewachsen und hat ein Start-up gegründet. Es handelt sich um eine Produktionsfirma, die er mit seinem Bekannten, dem Produzenten Hamid Baroua , leitet.

„Yalla“ heißt das „Baby“ der beiden. Das Wort stammt aus dem Arabischen, war vor fünf Jahren das Jugendwort des Jahres und bedeutet soviel wie „los geht’s“. Allerdings entstand „Yalla“ nicht in der Mainmetropole, sondern in München. Die Wahl fiel laut Maral auf die bayerische Landeshauptstadt, „weil ich hier meine Familie habe“. Die Firma bringe ein wenig Regelmäßigkeit, die der Familie zugute komme. „Wir wollen von unserer Realität in Deutschland erzählen“, schildert Maral die Ziele. Er wurde als Metin in der Serie „Türkisch für Anfänger“ an der Seite von Elyas M’Barek und Josefine Preuß einem Millionenpublikum bekannt.

„Es geht um Filme mit Migrationsvordergrund“, stellt Adnan Maral weiter klar. Das Unternehmen ist noch blutjung, doch am Freitag, 19. Mai, um 20.15 Uhr ist in der ARD bereits dessen erster Film zu sehen. An der Seite von Esther Schweins spielt Adnan Maral in „Zaun an Zaun“ einen türkischstämmigen Witwer.

„Ich sehe meine Realität im deutschen Film und Fernsehen eigentlich nicht widergespiegelt“, erklärt Maral, der drei Kinder hat. Er will mit „Yalla“ die deutsche Filmgeschichte künftig aktiv mitgestalten, mit Geschichten, die alle Menschen angehen und die Relevanz haben. Was er und Baroua nicht wollen, das sind Culture-Clash-Komödien oder Dramen über Menschen, die zwischen Welten gefangen sind. Es geht ihnen darum, deutsche Realität aus ihrer Sicht zu reflektieren.

Nun ist Adnan Maral also nicht mehr „nur“ Schauspieler, sondern auch Firmen-Betreiber. „Es bietet sich natürlich an, in verschiedenen Projekten, die wir haben, auch mitzuspielen“, sagt er. „Das ist eine Stärke unserer Firma.“ Aber er muss nicht in jedem Film mitmachen. „Ich kann. Und wenn es Sinn macht, dann wollen wir das auch“, sagt er, der bereits am nächsten Projekt, einem Kinofilm arbeitet. „Mein Leben ändert sich. Ich bekomme eine Art Regelmäßigkeit. Und wenn ich nicht drehe, gehe ich ins Büro“, erzählt er.

Dort stehen dann natürlich auch administrative Dinge auf der Tagesordnung. Maral sagt: „Man muss schauen, wie die finanzielle Seite funktioniert. Und es ist toll, einen Partner zu haben wie Hamid, von dem ich vieles gelernt habe – so wie er auch von mir.“

Noch ist die junge Firma „Yalla“ ein Zweimannbetrieb, soll aber wachsen. Denn Baroua und Maral entwickeln auch Filme. Dies funktioniere sehr gut. Was nicht passieren wird, ist, dass Maral mit der Schauspielerei aufhört. „Nein, das ist meine große Leidenschaft und es ist schön, Teil von Geschichten sein zu können, von Geschichten, die ich auch mit entwickelt habe.“

Geplant ist laut Maral, den Kinofilm, den sie momentan in der Mache haben, auch in Hessen und in Frankfurt zu drehen. „Das würde ich sehr gerne tun, denn die Superhelden-Geschichte, an der wir gerade arbeiten, könnte gut nach Frankfurt passen“. „Alis Reise“ lautet der Titel dieses Kinofilms.

Dazu schreibt Adnan Maral auch ein Buch, es soll im Verlag Random-House erscheinen.

(es)
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