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Auf ein Tänzchen mit Roberto Blanco

Zu Gast bei „Bembel und Gebabbel“ (von links): Jan Schneider und Stefan Kunz. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Zu Gast bei „Bembel und Gebabbel“ (von links): Jan Schneider und Stefan Kunz.

Bei einem seiner jüngsten Besuche in Frankfurt geriet er ungewollt in die Schlagzeilen. Das war während der Buchmesse – und wir haben es alle noch lebhaft vor Augen. Gerade wollte Schlagerstar Roberto Blanco seine Biografie „Von der Seele“ vorstellen, das stürmte seine Tochter Patricia den Stand des Verlagshauses und ließ eine Hasstirade los, die ihresgleichen sucht. Begleitet wurde die aufgebrachte Frau, die auch in der Nackedei-Sendung „Adam sucht Eva“ zu sehen war, von mindestens einem Kamerateam.

Robert Blanco schwingt gut gelaunt die Hüften. Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Robert Blanco schwingt gut gelaunt die Hüften.

Gestern Abend nun war der Sänger und Entertainer Gast in Bernd Reisigs Show „Bembel und Gebabel“ in der Lohrberg-Schänke, doch über diesen Vorfall fiel kein Wort. In heiterer Runde um Talkmaster und Medienmann Reisig plauderte der 80-Jährige, der mit Songs wie „Der Puppenspieler von Mexico“, „Ich komm’ zurück nach Amarillo“ oder „Ein bisschen Spaß muss sein“ bekannt wurde, aus seinem Leben und wies immer wieder – nicht ohne Charme – darauf hin, dass er doch ein Buch geschrieben habe und tanzte ausgelassen mit Showmacher Reisig zum Hit „Don’t Let Me Be Misunderstood“.

Private Fragen stellte Reisig nicht. Dafür hob er in seiner letzten Sendung des Jahres und der insgesamt 30. Folge von „Bembel und Gebabbel“ hervor, dass Roberto Blancos Karriere in Hessen begann.

„Das stimmt, bei der ersten Sendung von Heinz Schenk“, sagt der Gast, von dem das Publikum auch erfuhr, dass er als Kind der einzige Junge in einer von Schwestern geleiteten Mädchenschule mit gut 700 Schülerinnen war. Besonders still wurde es, als Blanco die Geschichten seiner Treffen mit Muhammad Ali und Michael Jackson berichtete.

Mit von der Partie waren übrigens noch Frankfurts Christdemokraten-Chef und Baudezernent Jan Schneider und Stefan Kuntz , Trainer der deutschen U 21-Nationalmannschaft und Fußball-Europameister von 1996. Der 55-Jährige erwies sich als guter Gesprächspartner und erzählte unter anderem von seiner Mutter, die ihn vor dem Halbfinalspiel gegen England anwies, einen ordentlichen Diener zu machen, wenn Queen Elizabeth II. ihm die Hand reichte. Was er dann auch tat.

Dass sie eins gemeinsam haben, fanden Kuntz und Schneider an diesem Abend auch heraus: Beide fahren gern schnelle Motorräder. Außerdem berichtete Schneider davon wie es war, als Jugendlicher in England in einem Raum mit 30 Jungen zu schlafen. „Wenn du es schaffst, da durchzuschlafen, dann kannst du später im Stehen und auch im Sitzen schlafen.“

(es)

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