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Silke Scheuerman und Norbert Zähringer vor einem Robert-Gernhardt-Portrait. Foto: Bernd Kammerer (.) Silke Scheuerman und Norbert Zähringer vor einem Robert-Gernhardt-Portrait.
Frankfurt. 

Sie sind beide nervös, und man merkt es ihnen an: die beiden Gewinner des Robert-Gernhardt-Preises. Die Auszeichnung für Werke, die sich noch in ihrer Entstehung befinden, ging gestern im Museum Angewandte Kunst an die Lyrikerin Silke Scheuermann und an den Autor Norbert Zähringer . Dies sei sein erster Literaturpreis, erklärte Zähringer seine Nervosität. Die 12 000 Euro, die jeder der beiden Gewinner erhielt, nutzt er, um finanziell die Zeit zwischen zwei Büchern zu überbrücken. „Ich werde damit einen Teil meiner Steuern zahlen und auch etwas davon zum Leben benutzen“, sagt Scheuermann, die als freischaffende Autorin in Offenbach lebt. Mit dem Schriftsteller Robert Gernhardt, nach dem dieser Preis benannt ist, verbindet sie etwas Persönliches. „Ich habe ihn gekannt“, sagt sie. Einmal traf sie ihn im Zug, wo er ihr ein Upgrade für die erste Klasse kaufte und sich lange mit ihr unterhielt. „Dann bekam ich immer wieder mal Postkarten, die mit Farbe beschmiert waren“, erinnert sie sich.

(es)
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