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Stadtgeflüster: Babbel-Bahn rollt durch die Stadt

Eigens aus München nach Frankfurt gekommen, um mit der „Bembel und Gebabbel“-U-Bahn von Bernd Reisig zu fahren: Uschi Glas und ihr Dieter Hermann. Bilder > Foto: BERND KAMMERER (.) Eigens aus München nach Frankfurt gekommen, um mit der „Bembel und Gebabbel“-U-Bahn von Bernd Reisig zu fahren: Uschi Glas und ihr Dieter Hermann.
Frankfurt. 

Für Medienmann Bernd Reisig und Musiker Moses Pelham ist gestern ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen: Die beiden Männer durften eine U-Bahn fahren. Hintergrund: Gestern ging mit viel Pipapo die Jungfernfahrt der „Bembel und Gebabbel“-Bahn über die Bühne. „Bembel und Gebabbel“, das ist die Reisig-Talkshow, in der sich der ehemalige FSV-Manager mit Prominenten unterhält.

Fahrkarte, bitte. Woody Feldmann kontrolliert Johannes Scherer Bild-Zoom Foto: BERND KAMMERER (.)
Fahrkarte, bitte. Woody Feldmann kontrolliert Johannes Scherer

Und wohl auch deshalb waren gestern einige Promis mit von der Partie. Neben Rapper Pelhalm waren es Schauspielerin Uschi Glas , Comedian Johannes Scherer , Pop-Tenor Silvio D’Anza sowie Dschungelcamper und Fußballlegende Ansgar Brinkmann . „Ich habe heute selbst eine Bahn gesteuert und war sofort wieder zwölf Jahre alt“, sagte Moses Pelham. „Es ist ein super Gefühl.“ Und nachdem Bernd Reisig nun eine solche U-Bahn hat, „möchte ich auch so eine haben“.

Festhalten, bitte. Olga Orange und Ansgar Brinkmann. Bild-Zoom Foto: BERND KAMMERER (.)
Festhalten, bitte. Olga Orange und Ansgar Brinkmann.

Nicht nur Reisig und Pelham steuerten die 50-Meter-U-Bahn der Modellreihe U 5, sondern auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und sogar Uschi Glas durften ans Steuer. Die Bahn gehört zu den neueren Modellen und ist gut 50 Meter lang. „Meine Mutter kann es bezeugen, ich wollte schon als Kind Straßenbahnfahrer werden“, sagte Bernd Reisig zur Begrüßung und seine Mutter Herta Berthold nickte.

Einsteigen, bitte. Moses Pelham fährt die U-Bahn. Bild-Zoom Foto: BERND KAMMERER (.)
Einsteigen, bitte. Moses Pelham fährt die U-Bahn.

Während Feldmann schon Erfahrung im U-Bahn-Lenken hat, war es für Filmlegende Uschi Glas das erste Mal. Sie war mit ihrem Mann Dieter Hermann eigens aus München angereist, um in der „Bembel und Gebabbel“-Bahn vom VGF-Betriebshof Ost bis zum Hauptbahnhof und zurück zu fahren. „Mein linker Fuß hat sich ein wenig verkrampft, weil ich mit ihm das Pedal in der richtigen Position halten musste. Sonst wäre der Zug gebremst“, sagte sie.

Die 74-Jährige fährt sonst nicht mit der U-Bahn, weil sie ein wenig Furcht vor der Dunkelheit im Tunnel hat. Die Schauspielerin brachte sich jüngst durch ihre Rolle als Ingrid Leimbach-Knorr in der Komödie „Fack ju Göhte“ an der Seite von Elyas M’Barek , Karoline Herfurth und Katja Riemann wieder in Erinnerung. Und das ist längst nicht alles: „Ich drehe demnächst für die ARD, verrate aber nicht was“, sagte Uschi Glas. In wenigen Tagen wird sie zudem in einer Folge von „München Grill“, einer Kombination aus Serie und Talk von Franz Xaver Bogner zu sehen sein.

Nicht selbst U-Bahn gefahren, aber gelegentlich Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel ist der „weiße Brasilianer“ Ansgar Brinkmann. Wenn er in Bussen und Bahnen sitzt, wird er auch erkannt. „Aber das nervt mich überhaupt nicht“, sagte der Mann, der von 1997 bis 1999 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stand. „Solange die Menschen mit einem Lächeln auf mich zukommen und sich freuen, mich zu sehen, ist alles wunderbar“, sagte 48-Jährige, der an der Mainmetropole einen Narren gefressen hat und gern und oft in Frankfurt ist.

Sehr guter Kunde der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) ist hingegen Johannes Scherer. Der wird, weil er oft fährt, natürlich auch häufiger erkannt. „Das ist mir grundsätzlich aber immer peinlich“, sagt der Mann, der auch Moderator bei Hit-Radio-FFH ist.

(es)

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