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Ei, Ei, Ei - wer findet das schönste Ei?: Bei den Promis gibt's Geschenke, Familientreffen und geschlemmt wird auch

Einige Osterbräuche kennt fast jeder, andere sind eher selten. Prominente erzählen, wie sie die Feiertage verbringen.
Moderatorin Jule Gölsdorf erinnert sich gerne  an ihre Kindheit, als sie Ostern in Griechenland verbrachte. Auch heute geht sie gerne auf Eiersuche – und versteckt natürlich auch welche. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (.) Moderatorin Jule Gölsdorf erinnert sich gerne an ihre Kindheit, als sie Ostern in Griechenland verbrachte. Auch heute geht sie gerne auf Eiersuche – und versteckt natürlich auch welche.
Frankfurt. 

Von eifrigen Nestsuchern, Familienliebe, Enttäuschungen – und Überraschungen. Die schönsten Ostererinnerungen verbindet Moritz Klein, Direktor des Hotels Frankfurter Hof, mit Griechenland. „Meine Mutter hatte nach ihrer Scheidung einen griechischen Lebensgefährten. Die Osterfeiertage in dem mediterranen Land zu verbringen, war für uns Kinder fast obligatorisch“, erzählt er. Dort seien die Eier ausschließlich rot gefärbt, nicht bunt wie in Deutschland. „Dazu gibt es ein Spiel, bei dem zwei Eier aneinander gehauen werden, wessen Ei zerbricht, hat verloren. Das Leckerste war immer das frische Lamm, stundenlang am Spieß gegart und abends auf dem Teller.“

Der ehemalige FSV-Manager Bernd Reisig ist an Ostern in Action. „Heute lade ich gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Becker und Festwirt-Familie Hausmann wieder etwa 500 Obdachlose zum fast schon traditionellen ’Osterbrunch für Obdachlose’ ins Festzelt auf die Dippemess’ ein.“ Danach geht es mit Promi-Koch Mirko Reeh gemeinsam nach Mallorca, wo dieser dann für Reisig und insgesamt 26 Gäste am Ostermontag auf meiner Terrasse auf Mallorca kocht. „Das ist immer ganz lustig, weil viele verrückte und bunte Menschen bei uns zu Gast sind, unter anderem Regisseur Dieter Wedel, Designer Thomas Rath und viele Freunde aus Spanien und Deutschland. Und wenn Mirko mit seinem Fünf-Gänge-Menü fertig ist und er sich auch einen guten Wein gönnt, singt er meistens noch. Und mein Hund „Tiger“ wird wie immer jaulen, wenn Mirko singt“, berichtet Reisig amüsiert.

Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) erinnert sich gerne zurück an die Ostereiersuche in seiner Kindheit. „Ich war wohl drei oder vier Jahre alt. Beim Eiersuchen am Ostermorgen fanden wir enorm viele Süßigkeiten im Grünen versteckt. Wir suchten und fanden, suchten und fanden, so dass es am Ende eigentlich einen Riesenberg bunte Eier und Naschwerk hätte ergeben müssen.“ Von wegen. Des Rätsels Lösung: Die gefundenen Sachen wurden von den Eltern sofort wieder versteckt, was sie aber nicht gleich bemerkten. Eine wirklich lustige Erinnerung.

Für Laura Karasek bedeutete Ostern als Kind immer auch der Frühlingsanfang – „barfuß im Garten Eier suchen“. „Mein Vater hat Lammbraten für die ganze Familie zubereitet und rührenderweise für mich immer extra Spargel gekocht, weil ich kein Lamm esse. Heute feiere ich mit meinen eigenen Kindern und verstecke zum ersten Mal selbst die Ostereier.“

Moderatorin Jule Gölsdorf ist seit Gründonnerstag in Kitzbühel – den letzten Schnee genießen. „Am Ostermontag geht’s zu meiner Mama. Dort werde ich auch genießen und zwar ganz traditionell Spargel essen.“

Theaterchef Claus Helmer erinnert sich auch heute noch an ein Ostern Ende der 1940er Jahre: „Als ich fünf Jahre alt war, lebten wir in Wien in einem großen Mietshaus. Unten gab es einen kleinen Garten. An Ostern ist meine Mutter frühmorgens um sechs oder sieben Uhr hinuntergegangen und hat Kleinigkeiten für uns versteckt, zum Beispiel eine kleine Dampflok. Als wir Kinder aber um 9 Uhr in den Garten kamen, waren die Geschenke nicht mehr da. Vermutlich waren vorher noch andere Bewohner im Garten gewesen und haben die Sachen mitgenommen. Die Enttäuschung war natürlich sehr groß, dass der Osterhase nichts für uns versteckt hatte, denn damals gab es ja sonst nichts.“

Schauspielerin Dunja Rajter verbindet Ostern mit einem Wettstreit in der Kindheit: „Damals bereitete meine Mutter zu Ostern einen Korb vor, der voll war mit Leckereien. Gekochter Schinken im Brotmantel, Meerrettich und vieles mehr und alles wunderbar dekoriert. Meine Schwester und ich durften den Korb am Sonntag zur Messe tragen, wo er gesegnet wurde. Alle bemühten sich damals, den schönsten Korb zu haben und wir bekamen immer ein dickes Lob vom Priester.“ (fai)

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