Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Böcking und Reeh kochen

Kollegen und Freunde: Fernsehkoch Mirko Reeh (rechts) und Kai Böcking bei Dreharbeiten in Abu Dhabi. Kollegen und Freunde: Fernsehkoch Mirko Reeh (rechts) und Kai Böcking bei Dreharbeiten in Abu Dhabi.
Frankfurt. 

Mirko Reeh ist jemand, der Dank seiner Fernsehauftritte bei Sat1 extrem populär ist“, sagt jemand, der das wissen muss: Kai Böcking . Seit gut einer halben Dekade arbeiten der ehemalige Moderator der kultigen Musiksendung „Formel eins“ und jetzige Produzent und der Frankfurter Koch Mirko Reeh zusammen. Doch sie kennen sich viel länger. „Wir haben uns vor ungefähr 15 Jahren in Berlin bei einer Messe, es muss die IFA gewesen sein, zum ersten Mal getroffen“, erinnert sich Reeh. „Wir waren dann privat sehr viel zusammen unterwegs und haben uns angefreundet“, berichtet Reeh.

„Wir haben damals angefangen, in Chicago auf kulinarische Reise zu gehen“, erinnert sich Böcking. Damals, das war 2015, nahmen die beiden zusammen die Kochwelt dieser amerikanischen Metropole unter die Lupe. „Das war so eine Art Versuchsballon. Wir wollten herausfinden, ob und wie die Fernsehzuschauer es annehmen, wenn Mirko auf kulinarische Weltreise geht“, erinnert sich Kai Böcking.

Das Experiment hat sich gelohnt. Denn: „Das hat so gut funktioniert, dass wir Mirko dann auch noch für die Reihe über Mega-Hotels mit ins Boot genommen haben.“ Böcking gerät ins Schwärmen über den 40-jährigen Frankfurter Fernsehkoch, der auf jeden Fall noch fürs Frühstücksfernsehen von Sat 1 unterwegs und bei den Mega-Hotels zu sehen sein wird, wie Böcking verrät. Kai Böcking selbst ist auch ständig auf Achse. „Ich mache viel. Ich moderiere noch meine Reisekolumne ,Kai reist’.“ Darin geht Globetrotter Kai Böcking auf spannende Entdeckungstouren rund um den Globus. Deshalb war er vor Kurzem in Mumbai und wollte dort versuchen, eine Rolle in einem Bollywood-Film zu ergattern. Als 1,90 Meter großer Deutscher eine wahre Herausforderung. Ob das geklappt hat, verrät er natürlich nicht. Wer’s erfahren will, soll die Sendung sehen.

„Das nächste große Projekt ist in Amerika, weil wir eine Kunst-Dokumentation mit dem Schauspieler Armin Müller-Stahl in Los Angeles produzieren.“

Dann allerdings ohne Mirko Reeh. „Ich bin von 365 Tagen gut 200 Tage in der Welt unterwegs.“ Auf der einen Seite ist das natürlich sehr aufregend und abwechslungsreich. Auf der anderen aber auch anstrengend. Auch wegen der Familie. Denn Kai Böcking hat Frau und ein 14-jähriges und damit schulpflichtiges Kind. „Die müssen damit leben, denn das ist eben mein Job.“ Er versuche zwar, sie so oft wie möglich mitzunehmen, aber das gelinge nicht immer. „Ich bin mittlerweile mehr im Ausland als in Deutschland“, sinniert Kai Böcking. Zurück zu seinen Aktivitäten: „Ansonsten bin ich mit dem Kollegen Mirko Reeh unterwegs“, sagt Kai Böcking, der viel Spaß mit dem Koch hat. „Ich glaube, Mirko hat eine Gabe, die sich niemand antrainieren kann, denn er ist einfach ein glaubwürdiger Typ“, findet Böcking. „Mirko Reeh kann man in ein Fünf-Sterne-Hotel stellen und testen lassen und die Zuschauer sagen nicht, dass er ein Promikoch aus Frankfurt ist, sondern jemand, der ihnen alles durch seine Augen und seinen Gaumen näher bringt – und das funktioniert super.“

(es)
Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse