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Brian Eno: Brian Eno ist wieder zu Hause

Künstler Brian Eno vor seinen Lichtwerken, die er vor gut dreißig Jahren in Frankfurt schuf. Foto: Bernd Kammerer (Bernd Kammerer) Künstler Brian Eno vor seinen Lichtwerken, die er vor gut dreißig Jahren in Frankfurt schuf.
Frankfurt. 

Für Brian Eno , den Mann, der als Musiker der Band „Roxy Music“ Geschichte schrieb, ist es wie ein Nachhause kommen. Der 67-Jährige zeigt im Museum Angewandte Kunst unter dem Titel „My life in light“ (Mein Leben in Licht) anlässlich der „B3 – Biennale des bewegten Bildes“ Exponate, die er vor gut drei Jahrzehnten hier in der Mainmetropole schuf.

Festivalchef Bernd Kracke , Leiter der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, freut sich: „Nach vielen Jahren, in denen sie nicht gezeigt wurden, die Werke wieder der Öffentlichkeit zu präsentieren, das ist ein Privileg. Sie gehören einfach hierher.“

Eno selbst, der weder aussieht wie ein schillernder Rockstar noch wie ein introvertierter Künstler, sondern am ehesten an einen Gymnasiallehrer erinnert, ist gut drauf. Es wird eine Plauderstunde mit dem Künstler, der der Star der Biennale ist. „Ich habe mit 16 angefangen, mit Licht und Musik zu arbeiten, aber auch als ich nach dem Kunststudium der Band beitrat, hörte ich nicht auf, mit Licht zu arbeiten“, erinnert er sich und hält inne. „Wir schaffen es, Menschen zum Mond zu schicken, aber Sie kriegen keinen guten Klang hin“, mäkelt er, weil das Mikrofon, das er in der Hand hält, Rückkopplungen provoziert. Gute Klänge, richtige Töne sind ihm überaus wichtig. „Ich mag den Klang von Kindern“, sagt er und erzählt, wie „lieblich“ es sich anhörte, als vor kurzem 80 Mädchen und Jungen im Museum waren. „Dann haben wir sie rausgeworfen.“

Der Mann, der Fernsehapparate nicht zum Schauen, sondern als Lichtquelle benutzte, passte sich im Laufe der Jahrzehnte der Technik an. „Jetzt haben Plasmabildschirme die Fernsehbildschirme ersetzt.“ Und schnell hält er einen Rat parat: „Lassen Sie nie einen fallen, das ist teuer. Ich weiß das, beim Aufbau sind zwei kaputt gegangen“, lacht Eno.

(es)
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