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Stadtgeflüster: Brücken von Frau zu Frau

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Cornelia Klaus ist die neue Präsidentin des International Women’s Club Frankfurt. Ihr Thema für ihre Amtszeit ist der Wandel.
Foto: Bernd Kammerer Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Cornelia Klaus ist die neue Präsidentin des International Women’s Club Frankfurt. Ihr Thema für ihre Amtszeit ist der Wandel. Foto: Bernd Kammerer
Frankfurt. 

Im „echten“ Leben ist sie eine ausgebildete Bankkauffrau und Diplom-Betriebswirtin und arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Finanzbranche. Vor gut vier Jahren gründete Cornelia Klaus mit Claudia Bernsau „Finanzverstand fürs Leben“. Sie bieten Finanzseminare für Schüler an. Fast eben so lange ist es her, dass Cornelia Klaus dem „International Women’s Club of Frankfurt“ (IWC) beitrat.

Der International Women’s Club ist eine gemeinnützige, politisch und religiös unabhängige Vereinigung von ausländischen und deutschen Frauen und besteht bereits seit 1946. Ihm gehören ungefähr 500 Mitglieder aus mehr als 50 Nationen an. Zweck des IWC ist neben der Pflege freundschaftlicher Beziehungen und des interkulturellen Austauschs besonders auch die Unterstützung sozialer Projekte.

Nun ist Cornelia Klaus zu Beginn des Clubjahres zur Präsidentin des IWC gewählt worden. Als Schwerpunkt für die Gestaltung der kommenden zwölf Monate hat sie das Thema „Wandel – Risiken und Chancen“ gewählt. Die IWC-Präsidentin ist immer nur für ein Jahr im Amt. „Änderungen und Wandel sind Teil des Lebens und dem darf sich niemand verschließen, denn sie betreffen alle Lebensbereiche“, sagt Cornelia Klaus.

„Ich möchte aber nicht den IWC umwandeln“, scherzt Cornelia Klaus, wird aber gleich wieder ernst. „An diesem Thema fasziniert mich dessen Janusköpfigkeit – finden wir Wandel gut oder lehnen wir ihn komplett ab?“ Dabei denkt sie an die medizinischen Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte und an die Digitalisierung, „die große Veränderungen mit sich bringt und viele Fragen aufwirft, auf die wir heute noch keine Antworten haben“. Ihr Programmschwerpunkt liegt dabei auf den vielfältigen Facetten des Wandels, der alle Lebensbereiche betrifft. Beim „International Women’s Club of Frankfurt“ übernahm sie von Beginn an unterschiedliche Funktionen: als Chairperson einer englischsprachigen Interest-Group und als erste und zweite Vizepräsidentin in den vergangenen Clubjahren.

„Der Grundgedanke der IWC-Gründerin Elisabeth Norgall war, durch Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Frauen aus unterschiedlichen Ländern, den Frieden zu festigen und zu sichern“, sagt Cornelia Klaus. Das zog die Mutter zweier erwachsener Söhne zum IWC. „Ich möchte etwas für die Verständigung zwischen den Völkern tun, denn das ist immer aktuell“, erklärt Klaus, die sich als „Brückenbauerin von Frau zu Frau und von Nation zu Nation“ sieht. Ihr Ziel sei es „daran weiterzuarbeiten, diese Brücken zu festigen und ich hoffe auf eine Strahlkraft über den IWC hinweg“, sagt Cornelia Klaus.

(es)

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