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Claudia Dillmann, die ausgezeichnete Filmfrau

Claudia Dillmann: Die Filmkunst ist ihr Leben. Foto: (FNP) Claudia Dillmann: Die Filmkunst ist ihr Leben.
Frankfurt. 

Claudia Dillmann , Vorstand und Direktorin des Deutschen Filminstituts in Frankfurt, ist ein echter Filmfreak – im positiven Sinne. Die 62-Jährige erhält jetzt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein (CDU), wird ihr die Auszeichnung am 7. Dezember im Deutschen Filmmuseum überreichen.

Rhein wird lange brauchen, Dillmanns Werdegang auch nur annähernd zu umreißen, denn die eloquente Filmhistorikerin und frühere Journalistin leitet das Filmmuseum seit 1997 – und ist bekannt für Fleiß, Intellekt und Tatkraft. Sie hat Sitz und Stimme in Jurys internationaler Gremien und Festivals, wirkte bei der Vergabe des Deutschen Filmpreises mit und ist Gutachterin in der Filmbewertungsstelle Wiesbaden. Auch auf europäischer Ebene macht sie sich seit Jahren für den Film stark. Sie hält Film- und damit Medienkompetenz schon im Kindesalter für wichtig. Vielleicht weil sie ihre erste Begegnung mit Winnetou eine Art „Erweckungserlebnis“ war: Da ist sie zehn Jahre alt und entdeckt ihre Leidenschaft für den Film. Ihren Lieblingsfilm „A Foreign Affair“ (deutscher Titel: „Eine auswärtige Affäre“) von Billy Wilder hat die überzeugte Sachsenhäuserin etwa 80 Mal gesehen. „Man schließt Filme ins Herz“, ist einer ihrer Sätze, der zeigt, wie sehr sie das Medium liebt.

(uve)
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