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Das Glück, dabei gewesen zu sein

Zwei Mal Daniel Cohn-Bendit: Vorn 2017, dahinter 1968 F: kam Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Zwei Mal Daniel Cohn-Bendit: Vorn 2017, dahinter 1968 F: kam

Vor einem Jahr redete Daniel Cohn-Bendit zum Tag der Deutschen Einheit. Ein gelungener, aber nicht unumstrittener Auftritt. Fast aufs Jahr genau sprach der „rote Dani“ nun zu dem Thema, bei dem seine Expertise unumstritten ist: 1968. Und er tat es ausgerechnet dort, wo er im legendären Jahr der Studentenrevolte kräftig gewütet hat: in der Frankfurter Uni.

„Das Jahr der Revolte“ heißt das Buch, das der Rundschau-Journalist Claus-Jürgen Göpfert gemeinsam mit Bernd Messinger , ein Ur-Grüner, der später der CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth diente, gemeinsam verfasst haben und dass sie nun gemeinsam mit Cohn-Bendit vorstellten. Er und viele andere, die ’68 in Frankfurt dabei waren, kommen darin zu Wort. Unter denjenigen, die nun für die Buchvorstellung im Hörsaal saßen, waren viele, die in jenen wilden Jahren wohl gern dabei gewesen wären: Die Stadträtinnen Rosemarie Heilig und Ina Hartwig , Stadtverordnete wie Ulli Bayer , Sebastian Popp und Thomas Dürbeck , aber selbstverständlich saßen auch alte Weg- und Kampfgefährten wie Tom Koenigs im Publikum.

Von der Uni wurden die Revoluzer diesmal herzlich empfangen, auch wenn es bis heute eine offene Wunde gibt: Die geklaute Amtskette des Präsidenten, die 1968, als die Goethe-Uni besetzt und in „Karl-Marx-Universität“ umbenannt worden war, die hätte man dort immer noch gern wieder.

(ing)
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