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Neuer Italiener: Den Mozzarella-Papst im Schaufenster bewundern

An der Berger Straße hat das „Ciro il lattaio“ eröffnet.
Schaut grimmig, macht aber super Mozzarella: Vincenzo. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Schaut grimmig, macht aber super Mozzarella: Vincenzo.
Frankfurt. 

Sie waren alle eingeladen, doch die Spieler von Eintracht Frankfurt ließen ihren Lieblingsitaliener diesmal sitzen. Das Fest stieg auch ohne sie, der neue Laden an der Berger Straße war voll. „Ciro il lattaio“ (Ciro der Milchmann) ist das neue Lokal der „Isoletta“-Familie, die bereits ein Restaurant im Westend, eins in Sachsenhausen und eins in Neu-Isenburg betreibt – und dort oft und gern die Profi-Fußballer empfängt. Die hätten gestaunt, was ihnen diesmal serviert worden wäre, denn dieser Italiener ist anders als die anderen. Anders als alle in Frankfurt.

Denn die Attraktion sind weder Pasta noch Pizza – der Käse spielt die Hauptrolle. Und um ganz exakt zu sein: Die Mozzarella di Bufala. Und das nicht nur auf dem Teller, sondern auch visuell. Direkt im Restaurant wird die Mozzarella in Handarbeit gefertigt. Das ist etwas ganz anderes als das, was es im Supermarkt gibt. Restaurantchef Ciriaco Cavallo , den alle Ciro rufen und der damit der Namensgeber dieses Lokals ist, lässt sich genau auf die Finger schauen. Wenn der italienische Frischkäse produziert wird, können die Gäste im Lokal und die Passanten vom Bürgersteig zuschauen. Gestern bot sich ihnen Gelegenheit, einen Meister seiner Kunst, den „Mozzarella-Papst“ Vincenzo zu bewundern, der eigens aus Salerno eingeflogen wurde von Cavallo. Er ist in Italien eine Berühmtheit und braucht deshalb keinen Nachnamen. Für Vincenzo ist es das erste Mal in Frankfurt, „und ginge es nach Ciro, müsste ich jetzt für immer da bleiben“. So gut war der Käse. Cavallo zeigt sich begeistert und weiß eins: „Hätte ich alle unsere Kunden eingeladen, wäre das Bergerstraßenfest nicht erst am Wochenende, sondern heute schon gestiegen.“ Bestimmt.

(es)
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