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Stadtgeflüster: Die FNP im Stadtgespräch

Gastgeber Steffen Ball mit Chefredakteur Dr. Max Rempel (links) und seinem Kollegen Matthias Thieme (rechts). Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Gastgeber Steffen Ball mit Chefredakteur Dr. Max Rempel (links) und seinem Kollegen Matthias Thieme (rechts).

Was gibt es Neues, Frankfurter Neue Presse? Das fragte Medienmann Steffen Ball beim jüngsten Journalisten-Stammtisch Matthias Thieme , seit 1. August neuer Chefredakteur dieser Zeitung, und Dr. Max Rempel , der mit Thieme die Doppelspitze der FNP bildet.

Zum dritten Mal schon war unser Blatt Hauptthema dieser Runde von Journalisten, die dieses Mal in der Discothek „Le Panther“ zusammenkam. Dort, wo es sonst musikalisch und partymäßig so richtig zur Sache geht, redeten die drei Herren Tacheles – soweit das ging. Denn sie hatten jeweils nur 300 Sekunden Zeit – wie jeder andere an solchen Abenden auch. Thieme gliederte sein Statement denn auch in drei Teile: Was fand er vor? Was wird getan? Und: Was geschieht in Zukunft? Er sprach über Kollegen mit viel Fachwissen, die sich gegenseitig helfen, aber nicht dort eingesetzt wurden, wo sie nötig und am Platz waren. Er sprach davon, dass dies nun anders sei. Er ging auch auf die Aufteilung, respektive Struktur dieser Zeitung ein, die im vergangenen Jahr für Wirbel gesorgt hatte. So war etwa die Gliederung nach Orts- oder Stadtteilen weitgehend aufgelöst worden – „ein heilloses Dorscheinander“, kommentierten unsere Leser und quittierten ihren Ärger mit Abbestellungen. „Da gibt es nichts zu beschönigen“, so Rempel. Die Blattstruktur sei weitgehend wieder die alte geworden, darauf machte Thieme aufmerksam.

Nun folge der nächste Schritt, um interne Strukturen, die ebenfalls gehörig auf den Kopf gestellt worden waren, wiederherzustellen. Dies, um vor allem eines zu erreichen: den Lesern wieder jene qualitativ hochwertige Lokalzeitung zu bieten, die die FNP war. Dies gelte auch für die Stadtausgabe, machten Rempel und Thieme deutlich: Die FNP ist eine Lokalzeitung, deren Stärke das Sublokale, also die Stadtteile sind. Deshalb sei in naher Zukunft auch eine Erweiterung der Seiten geplant. „Das sind Geschichten, die Sie eben nicht im Radio, nicht im Fernsehen, nicht im Internet finden – aber bei uns“, sagte Thieme, der genauso positiv wie Rempel nach vorne blickt. Weil er an die Frankfurter Neue Presse, die lokale Kompetenz der Kollegen und an ihre Leser glaubt.

(es)

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