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Stadtgeflüster: Die Gentlemen der Liga hoffen auf bessere Zeiten

In Eintracht: Bernd Hölzenbein und Heribert Bruchhagen Bilder > Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) In Eintracht: Bernd Hölzenbein und Heribert Bruchhagen

Viele, die heute und früher den Deutschen Fußball geprägt haben, tummelten sich gestern im Palais Thurn und Taxis. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zu ihrem Neujahrsempfang – „Anstoß 2018“ betitelt – gerufen, und alle kamen sie. Mit Übermacht, wie im echten (Fußball-)Leben auch: die Bayern. Die Bosse Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß oder Hasan Salihamidzic schauten vorbei. Ebenfalls dabei: Axel Hellmann, Bernd Hölzenbein, Oliver Frankenbach und Bruno Hübner von Eintracht Frankfurt. Auch ehemaliger Funktionsträger der Adlerträger fanden sich ein: etwa der ehemalige Trainer Armin Veh und Heribert Bruchhagen , einst Chef von Eintracht Frankfurt.

Die Nationalmannschaft durfte in diesem so wichtigen Fußballjahr nicht fehlen, schließlich beginnt in wenigen Monaten die Fußballweltmeisterschaft. Und so kamen Torwarttrainer Andreas Köpke , der einst bei der Eintracht zwischen den Pfosten stand, und Teammanager Oliver Bierhoff vorbei.

Star des Vormittags war aber Philipp Lahm , bis vor Kurzem noch beim FC Bayern aktiv. Der Weltmeister und Champions-League-Sieger war in seiner Funktion als Botschafter für die Europameisterschaft 2024 in die Mainmetropole gereist, die, so die Hoffnung aller, in Deutschland über die Bühne gehen soll.

Er habe diese „Aufgabe, die mit Verantwortung verbunden ist“, übernommen, „weil ich die Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land miterlebt habe und ich diese Bilder wohl niemals vergessen werde“, so der 34-jährige Lahm. „Philipp Lahm versinnbildlicht Werte wie Fairplay, Toleranz und Offenheit, alles das, wofür auch der Deutsche Fußballbund steht“, so Stefan Brause vom DFB.

Lahm freut sich nicht nur auf den Job als Botschafter, sondern auch auf die Weltmeisterschaft. Die wird seit der im Jahr 2002 wieder die Erste sein, die er daheim vor dem Fernseher erlebt. „Mit Freunden, dem Nationalmannschaftstrikot und Chips, wie es sein sollte“, so Lahm, der auch Ehrenspielführer der Nationalmannschaft ist und damit in eine Reihe tritt mit Spielern wie Uwe Seeler, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus (der übrigens gestern auch vor Ort war) sowie Jürgen Klinsmann und Fritz Walter . Was das Abschneiden der Deutschen Elf in Russland betrifft, gibt sich Lahm optimistisch: „Ein Titelgewinn ist natürlich möglich.“

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Zwar waren die Welt- und Europameisterschaft Gesprächsthema, aber Gastgeber und DFL-Chef Christian Seifert ging auch auf die Schwierigkeiten der Bundesliga ein. So forderte er Aufbruchstimmung statt hemmender Selbstzufriedenheit von den Clubs. „2017 war für den professionellen Fußball in vielerlei Hinsicht ein Jahr der verpassten Chancen“, sagte Seifert und skizzierte gleich auch sein Konzept für eine erfolgreiche Zukunft: Es gelte, dass sich der „gesamte deutsche Fußball zur Spitze“ bekennen müsse.

„Von daher muss es auch der Anspruch der Bundesliga sein, im Wettbewerb der besten Ligen der Welt zu bestehen“, so der 48-Jährige mit Blick auf die Schwäche der Bundesligisten auf der europäischen Bühne. Seifert: „Nur wenn wir dauerhaft eine intakte Spitze haben, bestehend aus mehreren Clubs, die europaweit mithalten können, erfüllt die Bundesliga dieses Versprechen.“

(es)

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