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Dieser Barchef liebt klare Sachen

Ran Hoch, Barchef im Sofitel, bei der Arbeit: Der 40-Jährige mixt einen Espresso Martini. Foto: ABACApress/Vangelis Paterakis (ABACApress/Vangelis Paterakis) Ran Hoch, Barchef im Sofitel, bei der Arbeit: Der 40-Jährige mixt einen Espresso Martini.

Superstar Tony Christie , der mit Songs wie „Is This the Way To Amarillo?“ und „I Did What I Did for Maria“ weltbekannt wurde, trank vor einigen Jahren einen seiner Cocktails – und war hin und weg. Es handelt sich um Ran Hoch , Barchef von „Lilis“-Bar in der Fünf-Sterne-Luxusherberge Sofitel am Opernplatz seit der Eröffnung.

Doch sein Handwerk übt der 40-Jährige schon sein halbes Leben lang aus. „Ich habe am Eschenheimer Turm im ,Towers’ als Barkeeper angefangen“, sagt Hoch, der in Tel Aviv das Licht der Welt erblickte, aber schon mit 18 Monaten nach Frankfurt kam und im Nordend aufwuchs.

Er lebt gern in der Mainstadt. So mixte er bereits in etlichen Bars der Stadt. „Ich mag einfach die Leute hier“, sagt er. Und erzählt, dass er einmal ein Angebot aus Peking erhalten habe, in einem Fünf-Sterne-Haus die Bar zu leiten. „Aber das kam für mich nicht in Frage.“

Der junge Ran kommt aus einer Gastronomen-Familien – und ist ein „Flaschenkind“: „Ich habe als kleines Kind die Flaschen im Restaurant meiner Eltern sortiert“, sagt er. Schon seine Großeltern waren Gastronomen. „Sie hatten im Bahnhofsviertel drei Lokale. Eines in der Moselstraße und zwei in der Taunusstraße“, erinnert er sich. „Ich habe keine Hotellehre und bin kein Restaurantfachmann. Ich bin einfach reingewachsen in die Szene.“

Der Ausgangspunkt ist bekannt: Als der damals 21-jährige Ran Hoch vom Besitzer des „Towers“gefragt wird, ob er Lust habe, bei ihm anzufangen, verspürte er eben diese: „So hat meine Karriere begonnen.“ Seine Spezialität sind Single Malt Whiskeys und Gin. „Ich bin eher so ein klassischer Typ, wenn ich mixe. Und ich finde die Klassiker sehr gut“, sagt Ran Hoch.

„Ich versuche, meinen eigenen Touch einzubringen. Das kommt ganz gut an“, sagt er. „Ich habe schon mehrere Drinks geschaffen. Wie etwa die Signature-Drinks auf unserer Karte.“ Er verrät, das er selbst keine Cocktails trinkt, sondern „immer nur Klares wie Wodka, Whiskey oder Tequila“. Prost!

(es)

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