Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 36°C

Tag des Fußballs: Dieter Müller kann’s noch

Von
Und Schuss! Der ehemalige Profifußballer Dieter Müller (links) und Moderator Rolf Töpperwien kennen sich seit mehr als 40 Jahren und harmonieren auch spielerisch prächtig miteinander. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Und Schuss! Der ehemalige Profifußballer Dieter Müller (links) und Moderator Rolf Töpperwien kennen sich seit mehr als 40 Jahren und harmonieren auch spielerisch prächtig miteinander.
Frankfurt. 

Dieter Müller kann’s noch. Locker nimmt er zwei, drei Schritte Anlauf und lässt den Ball gekonnt ins rechte untere Loch der Torwand kullern, die auf dem Rasen der Commerzbank-Arena steht. Müller, das ist nicht irgendein Fußballer, sondern der Torschützenkönig der Fußballeuropameisterschaft 1976. Außerdem hält er einen Rekord: Er erzielte 1977 in einem Bundesligaspiel gegen Werder Bremen sechs Tore.

Klar, dass so ein Mann zu dem neuesten Projekt passt, das Veranstalter Kai Mann , Patrik Meyer , Chef der Stadionbetreibergesellschaft, und Werbemann Michael Härtlein , der auch schon den Tag des Handballs mitorganisierte, auf die Beine stellen: den Tag des Fußballs in der Commerzbank-Arena am 2. Juli. Da gehen dann gleich vier Events auf einmal über die Bühne. Zum einen startet die erste Deutsche Torwandmeisterschaft – offizieller Titel: Shootout – Die deutsche Torwand-Meisterschaft auf der Soccerexpo –, zeitgleich findet die erste Fußballmesse statt, dann steht abends noch das Public-Viewing an. Gezeigt wird das Viertelfinalspiel der Europameisterschaft – wenn’s gut läuft, ist es der Klassiker Deutschland gegen Italien. Doch damit nicht genug, denn mit einem Charity-Firmen-Cup wollen die Macher die Initiative „Du musst kämpfen“ unterstützen, die von der Tennisspielerin Andrea Petkovic und Jonathan „Johnny“ Heimes ins Leben gerufen wurde und an Krebs erkrankten Kindern hilft. „Torwandschießen ist nichts Neues, aber es gab noch nie eine Meisterschaft“, berichtet Kai Mann von der Entstehung der Aktion.

512 Teilnehmer treten in Zweier-Teams bei diesem Wettbewerb an. Dieter Müller, der gestern mehrfach traf, ist nicht dabei. „Ich bin in Bordeaux, wo ich auch drei Jahre gespielt habe“, erzählt der Ex-Nationalspieler. Aber ganz ohne ihn geht es auch nicht. „Er wird per Videokonferenz auf der großen Leinwand gezeigt“, kündigt Kai Mann an. Die soll übrigens noch größer ausfallen als die, die bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 zum Einsatz kam.

Außerdem ist noch Trainerlegende Dragoslav Stepanovic mit im Boot und als Moderator einer, der diesen Beruf mit der Muttermilch aufgesogen hat: Rolf Töpperwien . Der 65-Jährige ist so hin und weg von dieser Idee, dass er verkündet: „Wenn an diesem Tag jemand sechsmal trifft, dann kann er am darauf folgenden Samstag im Aktuellen Sportstudio gegen die Torwand schießen. Das sage ich, ohne dass jemand beim ZDF etwas davon weiß.“ Jetzt wissen sie’s in Mainz. Nur, dass jemand so oft trifft, ist unwahrscheinlich, kam es doch in der Geschichte des Sportstudios bisher noch nie vor. Müller und Stepanovic sollen auch dabei helfen, weitere prominente Fußballer – ehemalige wie aktive – zu motivieren mitzumachen. Und zwar für den guten Zweck, denn die könnten gegen entsprechendes Entgelt gegen zahlungswillige Besucher beim Torwandschießen beweisen, was sie können. Aber es werden auch prominente „Paten“ für die Teams gesucht, die bei dem Wohltätigkeitsturnier gegeneinander antreten.

(es)
Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse