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Filmmuseum: Direktorin Claudia Dillmann verabschiedet

Nikolaus Hensel, Claudia Dillmann und Hilmar Hoffmann. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Nikolaus Hensel, Claudia Dillmann und Hilmar Hoffmann.
Frankfurt. 

Sie wusste zwar, dass es ein Abschiedsfest geben würde. „Aber, dass es so groß und mit so vielen Leuten sein würde“, das habe sie nicht geahnt, sagte Claudia Dillmann. Doch es ist ein Adieu, das sie genau so auch verdient hat. Denn Claudia Dillmann war nicht nur Chefin, sondern auch das Gesicht des Filmmuseums.

Zu dem großen Fest geladen hatte Nikolaus Hensel, Vorstand des Deutschen Filminstituts, in den Garten der Kanzlei bhp Bögner Hensel & Partner. 140 Gäste kamen am Donnerstagabend denn auch, um sich zu verabschieden. Unter ihnen war auch Claudia Dillmanns Freund und Förderer, der ehemalige Kulturdezernent Hilmar Hoffmann (SPD), der eine Dillmann-Würdigung verfasst hatte, die elfseitig und nett bebildert in Heftchenform auslag.

Boris Rhein (CDU), Hessens Kunst- und Kulturminister, fragte sich, „wie wir uns das Museum ohne Sie, die Einzige, die Ewige vorstellen können“. Und er zitierte zum Abschied Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle als „Terminator“: „Hasta la vista, Baby“.

Wer genau hinschaut, der sieht, dass Claudia Dillmann nicht ungern geht. Das sagte sie auch in ihrer Rede. „Ich möchte raus aus dem Hamsterrad“, begründete sie ihre Entscheidung, die sie schon vor fast eineinhalb Jahren für sich traf. „Es war eine schöne Zeit, und wenn es so schön ist, soll man gehen.“

Das tut sie nun. Wer die Nachfolge dieser Frau antritt, die, wie Kulturdezernentin Ina Hartwig sagte, „die hiesige kulturelle Landschaft entscheidend mitgeprägt hat“, das verraten weder Dillmann noch Hensel. „Wir haben Gespräche geführt und es sieht alles ganz gut aus“, sprach Hensel und sagt damit nichts.

(es)
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