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Stadtgeflüster: Drucker schätzt "Kleider machen Leute"-Kampagne

Blaumann statt Anzug: Petros Selpesis bei der Arbeit als Drucker bei der Frankfurter Societäts-Druckerei. Er mag seinen Job. Bilder > Foto: Foto: photography I nikita kulikovhttp://nikita-kulikov.de Blaumann statt Anzug: Petros Selpesis bei der Arbeit als Drucker bei der Frankfurter Societäts-Druckerei. Er mag seinen Job.

Petros Selpesis ist gelernter Drucker bei der Frankfurter Societäts-Druckerei. Er ist dafür zuständig, dass Zeitungen wie die Frankfurter Neue Presse mit all ihren Unterausgaben, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Bild Frankfurt, Die Zeit oder Mix am Mittwoch pünktlich aus der Druckpresse kommen – und den Leser informieren und erfreuen.

„Die Zeitungen werden im Rollen-Offset mittels Flachdruckverfahren hergestellt“, erklärt der gebürtige Grieche. Er hat schon viel über die Kampagne „Kleider machen Leute“ gelesen und sagte sofort zu, als er von der Anfrage der Redaktion hörte, ein Motiv mit einem Drucker zu fotografieren.

Die Kampagne hat sich etabliert in der Mainmetropole, läuft bereits im vierten Jahr. Jährlich werden dazu zwölf Frauen und Männer mit außergewöhnlichen Berufen in Maßanzügen fotografiert. Anerkennung, Wertschätzung und Respekt gegenüber diesen Frauen und Männern sind die Botschaft, die die Initiatoren Stephan Görner und Sven Müller damit erreichen wollen. „Jeden Monat wird ein neues Motiv einer anderen Berufsgruppe publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt“, sagt Sven Müller, der die Aktion mit dem Herrenausstatter Stephan Görner und dem Fotografen Nikita Kulikov ins Leben rief.

In Kulikovs Atelier tauschte Selpesis dann seine Arbeitskluft gegen einen dunkelblauen Maßanzug mit weißen Blockstreifen und schlüpfte in ein weißes Maßhemd mit passender Fliege. Dieses Outfit von Stephan Görner darf er behalten als Dank fürs Mitmachen. Das freut ihn, trägt der Vater von drei Kindern und Fan von Borussia Mönchengladbach sehr gern schöne Anzüge zu besonderen Anlässen.

Am Samstag, 10. November, bietet sich ihm dazu eine gute Gelegenheit, denn dann steigt im Palmengarten-Gesellschaftshaus die „Kleider machen Leute“-Gala, bei der Prominente über den Laufsteg schreiten, die zwölf Jahresmodels ihre Anzüge präsentieren – und Geld für die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung gesammelt wird. (es)

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