Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 12°C

Stadtgeflüster: Dschungel-Star nervt jetzt hier

Schauspieler Markus Majowski spielt in der Komödie einen Quälgeist.
Freut sich nicht nur wegen seiner Hauptrolle in der Komödie auf Frankfurt. Markus Majowski, im Januar noch einer der Promis im RTL-Dschungelcamp, will auch die Stadt erkunden. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Freut sich nicht nur wegen seiner Hauptrolle in der Komödie auf Frankfurt. Markus Majowski, im Januar noch einer der Promis im RTL-Dschungelcamp, will auch die Stadt erkunden.
Frankfurt. 

Zwar hat er in der australischen Wildnis fünf Kilo abgespeckt, gleichwohl sei er aus dem RTL-„Dschungelcamp“ mit einem dickeren Fell abgereist. Schauspieler Markus Majowski (52) denkt gelassen an Ekelprüfungen, Urwaldstress und Sternejagd zurück. „Ich wurde von den Zuschauern als großes Kind wahrgenommen, als verspielter Künstler. Zugegeben, ich kann eine gute Nervensäge sein, aber das man in diesem Format polarisiert, ist gewollt“, sagt er.

Gerade hat der Berliner vier ehemalige Mitcamper für das Vox-„Promi-Dinner“ in seiner Theaterwohnung im Westend bekocht. Viel Drehstress, denn parallel liefen für ihn die Proben in der „Komödie“, wo am Donnerstag, 9. März, die Premiere des mehrfach verfilmten Kultstücks „Die Nervensäge“ ansteht.

Mit seiner Titelrolle kokettiert er auch im Gespräch, möchte sich aber selbst als ausgleichender Mensch verstanden wissen. „Die Komödie besitzt ein schönes Tempo und intelligenten Witz, und meine ersten Sätze auf der Bühne waren auch meine ersten im Dschungel – ,Das lasse ich mir nicht gefallen!’ Da war ich sicher schon ein bisschen in meiner Rolle.“ Sagt’s und nippt schmunzelnd am stillen Wasser, und eben solches ist bekanntlich tief.

Apropos. Der blaue Wappenring, der an seinem Finger glänzt, erinnert ihn an die Tat eines Vorfahren: „Dieser einfache Mann rettete einen polnischen Fürsten vor dem Ertrinken, und zum Dank erhielt er ein Familienwappen, darauf eine Bäuerin im blauen Kleid, wir führen es bis heute.“

In den nächsten Wochen will der Schauspieler die Oper besuchen, mal durch die Goethestraße „streuseln“, wie er berlinerisch das Schlendern entlang teurer Auslagen nennt, und sich überhaupt wieder in der Stadt umsehen, in der er vor über zwanzig Jahren an der Seite von „Tatort“-Kommissar Karl-Heinz von Hassel drehte. „Frankfurt ist seitdem noch großstädtischer, amerikanischer geworden“, stellt er fest.

Einige Zeit ist auch vergangen, seit der Berliner mit Camp-Kollegin Nicole Mieth einen Krimi drehte: „Sie war damals 14 Jahre alt, und ich spielte in der ZDF-Serie ,Der letzte Zeuge’ einen Kommissar.“ Dann zählt der Hobbykoch genüsslich auf, was er Gina Lisa Lohfink, Florian Wess und Alexander „Honey“ Keen beim Dinner-Duell kredenzte, und man merkt, hier hat sich einer bei Seeteufel und Brotsalat mächtig ins Zeug gelegt. Wer den kulinarischen Wettstreit gewonnen hat, lüftet die Sendung am 19. März.

Bekanntschaften mit Aussicht auf echte Freundschaften habe er auch im Camp gefunden, sagt der Mime, der bald sein 30. Bühnenjubiläum feiert. „Das Camp hat mein Ansehen sicher nicht beschädigt“, ist er überzeugt weist auf einen vollen Terminkalender hin.

(fai)

Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse