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Stadtgeflüster: Ehrlich Brothers: "Einmal getrennt sein"

Seit etlichen Jahren schon füllen sie die großen Hallen der Republik, sind im Fernsehen präsent und im vergangenen Jahr gastierten sie in der Commerzbank-Arena: die Ehrlich Brothers. Andreas und Christian Reinelt, wie sie mit bürgerlichen Namen heißen, sind ständig auf Achse, und vom 27. bis 30. Dezember mit sieben Shows in der Fraport-Arena. Gesellschaftsreporter Enrico Sauda hat sich mit ihnen über das Leben auf Tour, Weihnachten und Frankfurt unterhalten.
Christian (links) und Andreas Reinelt, die Ehrlich-Brothers, auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Bernd Kammerer (.) Christian (links) und Andreas Reinelt, die Ehrlich-Brothers, auf dem Weihnachtsmarkt.

Ende des Monats sind Sie mehrmals in der Fraport-Arena – verbinden Sie mit dieser Halle besondere Erinnerungen?

ANDREAS REINELT: Ja, klar, hier haben wir zum ersten Mal ein Spielzeugauto in einen Monstertruck verwandelt. Das war bei einer Pressekonferenz im April 2016. Es war für unser gesamtes Team wahnsinnig spannend und ebenso erleichternd, als die Illusion glückte und der Monstertruck zum ersten Mal vor Publikum erschien.

Sie spielen oft in Frankfurt, sind auch wegen anderer Termine hier – gibt es Orte, Lokale oder Plätze, die Sie besonders gern mögen?

CHRISTIAN REINELT: Wir sind zwar öfters und manchmal auch länger in Frankfurt, wie zum Beispiel nach Weihnachten, wenn wir sieben Shows in der Fraport Arena spielen, aber sonst bleibt uns leider nur wenig Zeit, um andere Plätze als die Fraport Arena zu besuchen. Aber wir waren vor Kurzem auf dem Frankfurter Römerberg – das war toll!

Gibt es Neues in der Show, auf das sich die Zuschauer freuen können?

ANDREAS REINELT: Seit unserer Premiere im Dezember 2016 hat sich die Show enorm entwickelt. Wir ändern ständig etwas, so dass auch Zuschauer, die die ,Faszination‘ schon gesehen haben, Neues entdecken werden.

Wie lange und wann und wo haben Sie an dem neuen Programm gearbeitet?

CHRISTIAN REINELT: Die Vorbereitungen begannen, als wir noch mit der ersten Show „Magie – Träume erleben“ auf Tour waren. Da entwickelten wir die ersten Ideen, anschließend haben wir die Illusionen in unserer Zauberwerkstatt gebaut und geprobt. Bis wir damit zuerst mal auf der Bühne standen, sind gut und gerne zwei Jahre vergangen.

Gönnen Sie sich eigentlich nie eine Pause?

ANDREAS REINELT: Pausen nutzen wir eigentlich immer, um kreativ sein zu können. Auf einer Tour ist man mit vielen anderen Sachen beschäftigt. Wir lieben es, zu Hause in unserer Zauberwerkstatt an neuen Illusion zu tüfteln. In den letzten zwölf Monaten kam noch die Arbeit an unseren Zauberkästen und die Entwicklung unseres ersten eigenen TV-Formats für RTL dazu. Da bleibt wenig Zeit für Pausen. ,Die Ehrlich Brothers präsentieren: Showdown der weltbesten Magier‘ läuft übrigens am 30. Dezember um 20.15 Uhr bei RTL.

Neulich waren wir zusammen auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt – Sie sind immer bester Stimmung. Wie machen Sie das?

CHRISTIAN REINELT: Unsere gute Stimmung kommt hauptsächlich daher, dass wir uns wahnsinnig über den Riesenzuspruch bei den Fans freuen. Es macht einfach Spaß, so viele Menschen mit Zauberei zu begeistern.

Bei Ihnen hat es gebrannt – wie geht es nun weiter?

ANDREAS REINELT: Bei dem Brand in der Zauberwerkstatt ist eine Menge an Material zerstört worden. Zum Glück waren die meisten Requisiten, die wir für die Show benötigen, auf unseren mittlerweile zwölf Trucks verteilt. Dadurch kann die Tour wie geplant stattfinden.

Haben Sie Urlaub gemacht?

CHRISTIAN REINELT: Gerade als wir in den Urlaub gestartet sind, hatte es gebrannt. Da war der Urlaub auch schon wieder vorbei.

Wie verbringen Sie die Weihnachtsfeiertage?

ANDREAS REINELT: Unsere Tournee beginnt ja gleich nach Weihnachten. Deshalb werden wir die Feiertage so richtig entspannt im Kreise unserer Familie genießen. Wir singen zusammen Weihnachtslieder und spielen dazu Klavier und Akkordeon. Der Festbraten unserer Mutter ist für uns jedes Jahr ein echtes Highlight. Für die Kids lassen wir später noch die Kugel am Tannenbaum schweben.

Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?

CHRISTIAN REINELT: Einmal getrennt sein vom eigenen Bruder (lacht). Das können wir uns selbst bei der Show nicht herbeizaubern!

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