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Stadtgeflüster: Ein Hauch von Hollywood

Gewagtes Outfit bei der Frankfurter Premiere des Kinderfilms „Ostwind – Aufbruch nach Ora“: Schauspielerin Nicolette Krebitz, die von Regisseurin Katja von Garnier fotografiert wird. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Gewagtes Outfit bei der Frankfurter Premiere des Kinderfilms „Ostwind – Aufbruch nach Ora“: Schauspielerin Nicolette Krebitz, die von Regisseurin Katja von Garnier fotografiert wird.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die Hauptdarsteller und die Regisseurin die kurze Strecke von der Hauptwache ins Innere der E-Kinos schafften. So groß war der Andrang gestern bei der Premiere des Films „Ostwind – Aufbruch nach Ora“, der am Donnerstag, 27. Juli, in die Kinos kommt.

Die Hauptdarstellerin Hanna Binke mit Lea van Acken und Kenzi Dysli. Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Die Hauptdarstellerin Hanna Binke mit Lea van Acken und Kenzi Dysli.

Regisseurin Katja von Garnier , Hauptdarstellerin Hanna Binke und die Schauspielerinnen Lea van Acken und Nicolette Krebitz genießen den Ansturm der Fans an diesem sehr warmen Montagnachmittag sichtlich. „Wieder mit Nicolette zusammenzuarbeiten hat sich angefühlt wie zu Hause sein“, sagt von Garnier. Mit Nicolette Krebitz verbindet sie eine lange Bekanntschaft, denn genau zwei Jahrzehnte ist es her, dass die beiden gemeinsam den Erfolgsfilm „Bandits“ drehten. „Es war sehr inspirierend, wieder mit ihr zu drehen“, so die in Wiesbaden geborene von Garnier, die in Frankfurt Kunstgeschichte, Germanistik, Theater- und Filmwissenschaft studierte und sich mit Hessen „sehr verbunden fühlt“, wie sie sagt. Nicht zuletzt deshalb „hatten wir hier 13 Drehtage“, so von Garnier. Vielleicht war das auch ein Grund: „Wir haben den Film mit 550 000 Euro gefördert“, sagt Hans Joachim Mendig , der als Geschäftsführer der Hessenfilm und Medien GmbH die Filmförderung des Landes Hessen verantwortet.

Aller guten Dinge sind drei: Hans Joachim Mendig mit Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton (v.l.). Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Aller guten Dinge sind drei: Hans Joachim Mendig mit Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton (v.l.).

„Meinen nächsten Film mache ich mit Affen“, scherzt Nicolette Krebitz, die im gewagten Outfit zu dieser Premiere kam. Erst im vergangenen Jahr brachte sie ihren Streifen „Wild“ auf den Markt, in dem es um die Beziehung Computerfachfrau zu einem Wolf geht. Nun also Pferde in „Ostwind – Aufbruch nach Ora“. „Ich kann gar nicht sagen, mit welchem Tier das Arbeiten angenehmer war“, sagt die 46-Jährige. „Merkwürdig ist allerdings, das beides in ein Jahr fiel“, so Krebitz, die zurzeit an ihrem nächsten Drehbuch arbeitet, das sie im kommenden Jahr verwirklichen möchte, und im Herbst für verschiedene Produktionen fürs Kino und fürs Fernsehen vor der Kamera steht. „Mit Katja von Garnier zusammenzuarbeiten war ganz verrückt, denn es hat sich angefühlt, als hätte es zwischen ’Bandits’ und ’Ostwind’ gar keine Pause gegeben“, findet Nicolette Krebitz.

Während die Berlinerin schon eine erfahrene Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin ist, steht Hauptdarstellerin Hanna Binke noch ziemlich am Anfang ihrer Karriere, obwohl die 18-Jährige bereits einige Filme gedreht hat – unter anderem die ersten beiden Teile von Ostwind. Für sie sei mit der Rolle der Mika Schwarz ein Traum in Erfüllung gegangen. Nicht nur, weil sie die Hauptrolle bekam, sondern „auch weil ich reiten lernen durfte“, so die junge Frau, die im Film rote Haare hat, gestern eher brünett war und „eigentlich aber blond“ ist. Auch Lea van Acken, ebenfalls zarte 18 Jahre alt, steht am Beginn ihrer Laufbahn, aber Zuschauer kennen sie aus Serien wie „Homeland“ oder dem Kinofilm „Bibi und Tina: Tohuwabohu Total“ sowie aus „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Hans Steinbichler , in dem sie Anne gibt. Zwar sei diese Rolle eine sehr ernste gewesen, aber die der Samantha in „Ostwind – Aufbruch nach Ora“ „hatte Tiefe und ich habe mich in diese Rolle hineingearbeitet. Ich muss aber sagen, dass ich beide Rollen sehr mag, und ich möchte mich auch noch nicht festlegen“, so Lea van Acken, die demnächst an der Seite von Elyas M’Barek in „Fack ju Göhte 3“ zu sehen sein wird.

(es)
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