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Ein Preis und viele knifflige Fragen

Preisträger Christoph Werner posiert mit Claudio Montanini am 28. Oktober 2017, vor der Alten Oper in Frankfurt. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.) Preisträger Christoph Werner posiert mit Claudio Montanini am 28. Oktober 2017, vor der Alten Oper in Frankfurt.

Es ist der Oscar-Abend der Marketingbranche. Und die jüngste Ausgabe der Marken-Gala wird allen an sie gestellten Erwartungen gerecht: Im großen Saal der Alten Oper kommt die Crème de la Crème der Marketing-, Kommunikations- und Werbebranche zusammen. Gewürzt wird dieses Großereignis mit etlichen Stars und Sternchen aus Wirtschaft, Politik, Sport Kultur und der Medienbranche.

Kommunikationsprofi Gabriele Eick und der Triathlet Patrick Lange Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.)
Kommunikationsprofi Gabriele Eick und der Triathlet Patrick Lange

Highlight der vom Marketing Club Frankfurt veranstalteten Gala ist stets die Vergabe des „Oscars des deutschen Marketings“, des „Goldenes Brandeisens“. Dieses Mal überreichte Claudio Montanini , Chef des Marketing Clubs, die Auszeichnung an Christoph Werner von der Drogeriemarkt-Kette dm. Er ist Geschäftsführer für das Ressort Marketing und Beschaffung sowie Sohn des Unternehmensgründers Götz W. Werner . „In nur 44 Jahren hat es dm von der Gründung des ersten Drogeriemarktes mit ständigen Innovationen wie Dauerniedrigpreisen, Eigenverantwortung der Filialleitung, neuartiger Ladengestaltung und ungewöhnlichem Dialog-Marketing, um nur einige zu nennen, auf heute 3350 Märkte mit 56 000 Mitarbeitern, davon knapp 40 000 in Deutschland, geschafft“, lobte Michael Hähnel , Mitglied des Management der Bahlsen Group. Diese war im vergangenen Jahr mit dem „Goldenen Brandzeichen“ prämiert worden.

Schauspielerin Lea Mornar und Eintracht-Vorstand Fredi Bobic Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.)
Schauspielerin Lea Mornar und Eintracht-Vorstand Fredi Bobic

Mentalmagier Nicolai Friedrich moderierte in diesem Jahr die Marken-Gala. Und das tat er locker und lässig. Zur Unterstützung holte er bei einer Nummer Constanze Schneider auf die Bühne, Ehefrau des scheidenden Offenbacher Oberbürgermeisters Horst Schneider .

Doch die Marken-Gala hatte noch einen ganz anderen Höhepunkt. Alle 500 Gäste zerbrachen sich nämlich beim Marken-Quiz die Köpfe. 16 knifflige und von Impresario Ingo Krauss in Reimform gestellte Fragen gilt es zu lösen. Übrigens war dies für Krauss das letzte Mal. Er verabschiedete sich mit einem Gedicht Fontanes und sagte dazu: „Ich habe das jetzt 13 Mal gemacht und dann ist auch gut.“

Beim Quiz biss sich so mancher die Zähne aus. „Ich konnte nur die Fragen beantworten, die mit Alkohol zu tun hatten“, scherzte ein bestens gelaunter Fredi Bobic , Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt. Zwei Tage vor seinem 46. Geburtstag am heutigen Montag war es die erste Marken-Gala, die der frühere Nationalspieler mitmachte. „Es ist eine sehr schöne und angenehme Veranstaltung, bei der die Gäste über das Quiz und die Diskussion über die Antworten in Kontakt miteinander kommen“, so Bobic.

Neben dem ehemaligen Profifußballer saß die Schauspielerin Lea Mornar , die durch Detlev Bucks Film „Liebe deine Nächste“ bekannt wurde. „Es ist eine fantastische Veranstaltung. Und beim Marken-Quiz konnte ich auch nur die Alkoholfragen beantworten. Es war wirklich brutal schwer“, so die bald 45-Jährige, die gerade zwei Kinofilme abgedreht hat und an der Nachbearbeitung ihres ersten Kinofilms als Regisseurin sitzt. „Er hat noch keinen echten Titel, aber wir haben ihm den Arbeitstitel ,La Falena rossa‘ gegeben“, erzählte Lea Mornar. Sie war vor Kurzem in die Schlagzeilen geraten, weil sie im Zuge des Sex-Skandals um den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein davon berichtete, an einem Set in Deutschland missbraucht worden zu sein. „Ich habe nicht erwartet, dass es mich so treffen würde“, sagte die Schauspielerin. „Aber die vergangenen zehn Tage waren zum einen ziemlich schwer für mich, zum anderen ziemlich befreiend.“ Nun sei sie aber darüber hinweg. „Wenn du nach so vielen Jahren eine solche Sache offenlegst, bekommst du eine ganz andere Sicht darauf. Aber ich bin sicher, dass ich das Richtige getan habe. Ich musste mich äußern, auch um anderen Frauen, die in meiner Lage sind, Mut zu machen“, sagte die Mimin, die zum ersten Mal in Frankfurt war.

Hingegen war Patrick Lange schon unzählige Male in der Mainmetropole. Der Triathlet gewann jüngst den Ironman auf Hawaii. „Ich habe hier auch meine Ausbildung zum Physiotherapeuten gemacht“, erzählte der 31-Jährige, der es zurzeit sportlich eher langsam angehen lässt. „Ich mache jetzt sechs Wochen Training nach Lust und Laune“, berichtete er. Und was für manchen eine richtige Herausforderung wäre, macht Patrick Lange mit links, denn am Sonntag startete er schon wieder beim Frankfurter Marathon. „Ich laufe aber nur bei der Staffel mit – so 15 Kilometer.“

Bereits zum dritten Mal wurde bei der Gala der Nachwuchspreis „Frankfurter Sprungfeder“ vergeben. Er ging an das Frankfurter Unternehmen Cargo Steps, das einen rasanten Start auf dem hart umkämpften Logistikmarkt hingelegt hat.

(es)
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