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Stadtgeflüster: Ein Prosit auf den Stadtchef

Applaus und gute Wünsche: Oberbürgermeister Peter Feldmann bedankt sich bei Mike Josef für seine launigen Wort. Foto: Kammerer, Bernd (Presse- und Wirtschaftsdienst) Applaus und gute Wünsche: Oberbürgermeister Peter Feldmann bedankt sich bei Mike Josef für seine launigen Wort.

Nicht ein, sondern gleich drei große Geschenke habe er zu seinem 60. Wiegenfeste bekommen, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann gestern bei der Feier im Kaisersaal anlässlich seines Geburtstags: Seine Wiederwahl ins Amt (schon im März), dass die Fußball-Europameisterschaft 2024 nach Frankfurt komme und dass die Eintracht Frankfurt 2:1 gegen Hoffenheim gewonnen habe.

Feldmann ist bester Stimmung und – ausnahmsweise – ohne Amtskette. Seine eigene trägt dafür Bürgermeister Uwe Becker , der die Begrüßungsrede hält. Die Gästeschar – 700 sind es – sei Ausdruck „der Zuneigung zu Ihnen“, so Becker.

Parteifreund Mike Josef hält die lockerste Rede nach dem Auftritt der Tanzgruppe „Dance in ffm“. „Beim nächsten Geburtstag tritt hier der Magistrat auf, da kann man das mit der Koordination auch gleich üben“, scherzt er. Das Geheimnis von Feldmann: Erfolg sei „seine Gradlinigkeit, ohne dabei zu poltern oder laut zu werden“.

Hatte selbst Geburtstag: Messe-Chef Wolfgang Marzin (l.) und Handwerkskammer-Präsident  Bernd Ehinger Bild-Zoom Foto: Kammerer, Bernd (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Hatte selbst Geburtstag: Messe-Chef Wolfgang Marzin (l.) und Handwerkskammer-Präsident Bernd Ehinger

Lob gab es auch von Maud Beeskow , Geschäftsführerin von „Faprik“, einer gemeinnützigen Ausbildungs- und Handels GmbH, und Kerstin Einecke , Geschäftsführerin des Vereins zur beruflichen Förderung von Frauen. „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass einer aus der Sozialarbeit in dieses hohe Amt kommen könnte“, sagte Einecke. Feldmann habe die „richtigen Signale“ für die Vereinbarung von Familie und Beruf“ gesendet, in dem er manche Termine nicht wahrnahm, stattdessen Zeit mit seiner Tochter verbrachte. Und Maud Beeskow fand, dass Feldmann „ein Vorbild für jeden Vater“ sei.

Im Kaisersaal saßen die Ehrengäste und diejenigen, die schon sehr früh gekommen waren. Davor tummelten sich die anderen. Auf einer Leinwand verfolgten sie, was sich unter den Augen der altehrwürdigen Kaiser tat. Wenn sie denn blieben. Stundenlang stehen? Nein, das war nicht Jedermanns Sache. Besonders nicht der Älteren.

Ehrenbürgerin Trude Simonsohn, eingerahmt von Petra Roth und Andreas von Schoeler. Bild-Zoom Foto: Kammerer, Bernd (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Ehrenbürgerin Trude Simonsohn, eingerahmt von Petra Roth und Andreas von Schoeler.

Zu denen, die blieben und auf den Stadtchef anstießen, zählten Dr. Stephan Pauly , Intendant der Alten Oper, die beiden Ehrenbürgerinnen Trude Simonsohn und Petra Roth , deren Vorgänger im Amt Andreas von Schoeler , Uni-Präsidentin Birgitta Wolf , Musikus Moses Pelham sowie Polizeipräsident Gerhard Bereswill und Messe-Chef Wolfgang Marzin , selbst Geburtstagskind an diesem Tag.

So viel Lob, „das tut gut“, so Peter Feldmann, der sich bei seiner Frau Zübeyde bedankte, die etwas später zur Feier kam. Sie trage ihn in „leichten und in schweren Tagen“. Dafür stand sie auf, lief ans Rednerpult und gab ihrem Peter einen Kuss.

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