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Constantin Repede vom Paketdienstleister GLS: Ein Weihnachtsbote im weißen Smoking

Hat in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun und sieht im weißen Anzug sehr adrett aus: Constanin Repede. Bilder > Foto: photography I nikita kulikov Hat in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun und sieht im weißen Anzug sehr adrett aus: Constanin Repede.
Frankfurt. 

Dritter Stock, oben links. Endlich kann Oma Hilde das Weihnachtspaket ihrer Enkel in Empfang nehmen. Darauf hat sie sich so gefreut. Gebracht hat es ihr Constantin Repede . Etwa 250 Pakete pro Tag übergibt der Stuttgarter im Auftrag von GLS in der Weihnachtszeit persönlich.

Für viele ist er so etwas wie der Weihnachtsmann, der Geschenke oder persönliche Botschaften bringt – und das immer mit einem Lächeln. Frühmorgens steht der Transportunternehmer mit seinen Zustellfahrern im GLS-Depot an der Bandanlage, nimmt Päckchen und Pakete entgegen und belädt die Zustellfahrzeuge. Vor Weihnachten und zu anderen aufkommensstarken Zeiten sitzt Constantin auch noch selbst hinter dem Steuer und stellt die Pakete zu, wie das von Oma Hilde. Bei Regen und Schnee fährt er durch den Berufsverkehr, der dicke GLS-Anorak schützt ihn vor Wind und Wetter. Seine tolle Figur kommt darin leider wenig zur Geltung. Ganz anders als beim Fotoshooting für Kleider machen Leute: Constantin gewann das Casting des Paketdienstleisters GLS Germany, der sich bei der Aktion beteiligt, und trägt jetzt einen weißen Smoking aus dem Hause Görner.

Der zweifache Vater ist seit 2011 verheiratet, trainiert die Kinder der U10 des TSV Strümpelbach im Fußball und freut sich über seinen ersten maßgeschneiderten Smoking. Stephan Görner: „ein toller Typ, groß, muskelbepackt, gutaussehend, ihm passt der feine Zwirn wie angegossen.“ Der Transportunternehmer und Zustellfahrer steht im Dezember 2017 im Fokus der Kampagne von Stephan Görner und Sven Müller. Wertschätzung, Anerkennung und Respekt gegenüber Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz normalerweise kein Kostüm oder keinen Anzug tragen, aber ohne die eine Großstadt nicht funktionieren würde, wollen die beiden Initiatoren damit erreichen. Am Ende dieses Jahres erscheint ein Kalender mit zwölf Motiven. „Da sind tolle Fotografien dabei“, sagt Sven Müller. Nikita Kulikov heißt der Fotograf, der schon alle in Szene setzt.

(es)
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