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Feier in der Naxoshalle: Ein flotter Dreier der Politik

Anselm Weber Willy Pramel und Stephan Pauly (v.l.) feiern den zehnten „Geburtstag“ des Kulturfonds Frankfurt Rheinmain. Einmalig: Land, Landkreise und Kommunen fördern gemeinsam. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Anselm Weber Willy Pramel und Stephan Pauly (v.l.) feiern den zehnten „Geburtstag“ des Kulturfonds Frankfurt Rheinmain. Einmalig: Land, Landkreise und Kommunen fördern gemeinsam.

Die Kunst feiert sich. In der Naxoshalle ist zusammengekommen, was in der hiesigen Szene Rang und Namen hat – jemand Wichtiges hatte Geburtstag: Seit zehn Jahren gibt es den Kulturfonds Frankfurt Rheinmain. Seit einer Dekade fördern Land, Landkreise und Kommunen gemeinsam – diese Art flotten Dreier gibt es in keinem anderen Bundesland. Und deshalb knallten im Theater Willy Praml in der Naxoshalle die Champagner-Korken. Virtuell, versteht sich. „Ich finde diese Halle wirklich toll“, sagte Dr. Helmut Müller , Geschäftsführer des Kulturfonds. „Wir wollten eine Jubiläumsfeier machen, die nicht normal ist“, so Müller über die Entscheidung, warum dieses Fest in der Naxoshalle über die Bühne ging. „Es sollte Spaß machen, damit die Gäste sehen, was Kunst alles kann“, sagte Müller weiter. So gab es Vorführungen im Hinterhof und in der großen Halle sowie ein Kino-Varièté. Zu den Geburtstagsgästen zählten unter anderem Elke Gruhn , Kuratorin Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Matthias Pees , Intendant des Mousonturms, Susanne Pfeffer , die neue Direktorin des Museums für Moderne Kunst, Dr. Stephan Pauly , Intendant der Alten Oper, Anselm Weber , Chef des Schauspiel Frankfurt, Ellen Herrington , Direktorin des Filmmuseums, sowie Fransziska Nori , Chefin des Kunstvereins Frankfurt und Städel-, Schirn- sowie Liebieghaus-Chef Philipp Demandt .

„Ich komme einfach viel zu selten dazu, in die Naxos-Halle zu gehen“, sagte Stephan Pauly. Noch nicht oft stattete auch Anselm Weber diesem malerischem Ort einen Besuch ab. „Aber ich versuche, mich zu bessern“, scherzte er. „Bin aber auch erst seit einem Jahr hier. Außerdem habe ich Willy Praml auch schon zu mir eingeladen, und ich war auch schon bei der Vollversammlung hier“, so Weber weiter. „Ich gehe oft in dein Theater“, darauf ein sichtlich erfreuter Praml.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU) redete anlässlich der Jubiläumsfeier. Er sprach von einer „Erfolgsgeschichte einer in Deutschland einzigartigen Förderinstitution“. In einer Gesprächsrunde plauderte der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch (CDU), der den Fonds damals ins Leben rief, und meinte, dass es die größte Leistung des Kulturfonds sei, dass die Akteure weggekommen seien vom „Wer-plündert-wen-Gedanken“ hin zu einem Gemeinsamkeitsgedanken. „Ich bin nicht zum ersten Mal hier, aber ich war nicht sehr oft in der Naxoshalle“, sagte der ehemalige Ministerpräsident. „Der Eschborner ist nicht täglich in dieser Gegend“, witzelte Roland Koch. „Ich glaube, dass der Kulturfonds dafür sorgen muss, dass die etablierte und institutionalisierte Kultur und das, was aus den kreativen Potenzial kommt, in ein Gleichgewicht gebracht wird.“ Frankfurt sei eine Stadt, die Dynamik braucht.

(es)

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