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Eine Büste für die vielgeehrte Nadia Qani

Bildhauer Berahna Massoum (l.) konnte seine Büste von Nadia Qani gestern mit dem „Original“ vergleichen. Foto: Bernd Kammerer Bildhauer Berahna Massoum (l.) konnte seine Büste von Nadia Qani gestern mit dem „Original“ vergleichen.
Frankfurt. 

Etliche Auszeichnungen hat sie schon: Sie ist Frankfurterin des Jahres, Unternehmerin des Jahres und hat das Bundesverdienstkreuz bekommen. Gestern nun enthüllte Nadia Qani im Kubi (Verein für Kultur und Bildung) an der Burgstraße eine Büste – die sie selbst zeigt. Das von Bildhauer Berahna Massoum geschaffene bronzene Werk steht nun für ein Jahr in dieser Institution und soll Ansporn für Frauen sein und ihnen zeigen, dass alles möglich ist. Dafür ist Qani, die barfuß und mit blutigen Füßen mit 19 Jahren von Afghanistan nach Deutschland flüchtete, das beste Beispiel. Es war auch ein langer Weg, den sie in Deutschland zurücklegen musste: Von der Putzfrau über die Regaleinräumerin bis zur Unternehmensleiterin.

(es)
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