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Eine Feier für Israel – und für Kinder

Simone (l.) und Dieter Graumann mit Wizo-Präsidentin Esther Mor. Foto: Bernd Kammerer Simone (l.) und Dieter Graumann mit Wizo-Präsidentin Esther Mor.

Vor der Bühne tanzen, springen und singen die Besucher der Wizo-Patenschaftsgala „One Night for Children“ (Eine Nacht für Kinder), die im Zeichen des 70. Geburtstag des Staates Israel stand. Es ist kurz vor dem Hauptgang, als die in Israel berühmte Sängerin Einat Sarouf dem Publikum einheizt. In ihrem Repertoire: „Bella Ciao“, die Revolutionshymne aus Italien. Giovanni Zarrella , Moderator des Abends, der einst mit der R&B-Band „Bro’sis“ bekannt wurde, „hatte schon vor zwei Jahren versprochen, dass er mal bei uns moderieren werde“, so Simone Graumann , Präsidentin von Wizo-Deutschland (Womens International Zionist Organisation).

Zwischen den Gängen weisen Simone Graumann und Esther Mor , Welt-Wizo-Präsidentin, auf die Aufgaben, das Erreichte und Ziele der Organisation hin. Mor nennt Beispiele von Mädchen und Jungen, denen die zionistischen Frauen, es sind mehr als 250 000 in 50 Ländern, helfen. Und sie macht darauf aufmerksam, wie wichtig Freiwillige und Spender sind. „Sie erst machen Wizo so besonders“, so die Frau, deren Leitsatz lautet: „Wir kümmern uns um jedes Kind in unserer Obhut, als ob es unser eignes wäre.“ „Was Israel in seinen 70 Jahren erreicht hat, ist unglaublich“, sagt sie. „Und doch wäre ein Israel ohne Wizo wie Eva ohne Adam.“ Kein anderes Land der Welt sei von so vielen Nachbarn umringt, „die nur ein Ziel haben: es auszulöschen“. Weil der stete Verteidigungskampf Israels viel Geld verschlinge, sei Wizo da, um dort zu helfen, wo Mangel herrsche.

Es gibt viele ernste Töne an diesem Abend. Etwa von Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker (CDU), der Klartext redet: Gerade im Jubiläumsjahr gäbe es die schlimmsten Angriffe auf Israel seit 2014; Becker dazu: „Dass wir jenes Land unterstützen sollten, das im Nahen Osten die Werte der Demokratie sichert und dafür kämpft.“ Die Bundesrepublik sollte dem Begriff der Staatsraison noch häufiger und stärker Taten folgen lassen, findet Becker. Als Israels Superstar Einat Sarouf wieder auftritt, verfliegen die Sorgen für eine Weile.

(es)

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