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Er will Gartentipps von Kim Wilde

Marco Schreyl moderiert den „Loveball“ und freut sich auf den Auftritt von Kim Wilde – nicht nur, weil er sie für eine tolle Sängerin hält, sondern auch, weil er Tipps von der Landschaftsarchitektin will. Foto: Henning Kaiser (dpa) Marco Schreyl moderiert den „Loveball“ und freut sich auf den Auftritt von Kim Wilde – nicht nur, weil er sie für eine tolle Sängerin hält, sondern auch, weil er Tipps von der Landschaftsarchitektin will.

Seine zweite Begegnung mit 80er Jahre-Ikone Kim Wilde („Kids in America“) kann hr-Moderator Marco Schreyl gleich nutzen, um sich beraten zu lassen. „Vielleicht hat sie ja einen Tipp für meine Terrassenpflanzen, die diesen Sommer etwas gelitten haben“, sagt er. Denn die die 56-jährige Britin ist auch für den sprichwörtlichen grünen Daumen bekannt – sie ist Landschaftsarchitektin und veröffentlicht Gartenratgeber.

Schreyl moderiert den „Loveball“, bei dem die Sängerin auftritt. Die zweite Auflage der Charity-Gala steigt am Montag, 2. Oktober, zu Gunsten der Aids-Hilfe Frankfurt im Palmengarten Gesellschaftshaus. Der Wahl-Kölner steht schon gespannt in den Startlöchern und sagt: „Der ,Loveball’ ist ein großes, wichtiges soziales Event, ganz Hessen hat die Gala im vergangenen Jahr verfolgt.“

Auf den Auftritt vom Wilde freue sich der 43-Jährige ganz besonders. „Diese Frau ist ein Kracher und hat bis heute kaum an Explosivität verloren. Ich durfte sie schon mal kennenlernen, und so liebenswürdig wie sie auf der Bühne ist, so liebenswürdig ist sie auch hinter der Bühne.“

Der Moderator hat sich auf den langen Tanzabend in Frankfurt sogar ein wenig vorbereitet. „Ich versuche, wenig zu fahren und mich heben, schieben und ziehen zu lassen. Das heißt, ich radle in der Stadt viel. Bin ich in Frankfurt, benutze ich die U-Bahn und steige gern mal eine Station vor dem eigentlichen Ziel aus und laufe den Rest. Rolltreppen und Fahrstühle nehme ich nur, wenn ich schweres Gepäck habe. Dazu kommt das Fitnessstudio.“

Nach der Benefiz-Gala geht es für den Moderator fast nahtlos weiter, denn die Buchmesse steht an, wo er auf der ARD-Bühne mit prominenten Gästen talken wird. „Auf meinem Nachttisch liegt gerade ,Hotel Laguna’ von Alexander Gorkow , ein Buch, das mir meine WDR-Kollegin Christine Westermann empfohlen hat – das liest sich wunderbar, ist lustig, wirklich toll“, schwärmt Schreyl. Den Herbst versucht er dennoch ruhiger angehen zu lassen, auch wenn er oft im Fernsehen präsent sei. „Wir küren den ,besten Chor im Westen’, und da laufen bis Mitte Dezember unsere Live-Shows – große Bühne, große Chöre, große Emotionen.“

Sich beim „Loveball“ für die Aids-Hilfe Frankfurt zu engagieren, ist für ihn eine Herzenssache, genau wie er sich seit zwölf Jahren für Menschen mit der Lungenerkrankung Mukoviszidose einsetzt. „Über diese Erkrankung wird leider immer noch viel zu wenig gesprochen, geschrieben und berichtet. Im Bonner Mukoviszidose-Verein haben wir bereits viel erreichen können, um das Leben von Betroffenen angenehmer, leichter und in vielen Fällen auch länger zu gestalten“, sagt der 43-Jährige.

Am Montag wird vor allem das Leben gefeiert, wenn beim Frankfurter „Ball der Liebe“ sich die Gäste mit spektakulärer Kleidung übertrumpfen – bei der Premiere im vergangenen Jahr waren es fast 900 Gäste, die die Nacht zum Tag machten. Mittendrin im Partyvolk begeisterten Pailletten-schillernde Drag-Queens und originelle Partnerlooks. Damals kamen rund 19 000 Euro für die Aidshilfe zusammen, ein Betrag den man diesmal noch zu toppen versucht. Und wie im Vorjahr verzichten die Künstler auf ihre Gage, nur eine Aufwandsentschädigung und die Fahrtkosten fallen an. Dafür Hut ab!

(fai)
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