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Erste Filmrolle für Schauspieler Benjamin Lillie

Verstehen sich gut: Die beiden Schauspieler Wolfram Koch (links) und Benjamin Lillie kurz vor der Vorführung ihres Film „Dead Men Working“ im Sendesaal des Hessischen Rundfunks. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Verstehen sich gut: Die beiden Schauspieler Wolfram Koch (links) und Benjamin Lillie kurz vor der Vorführung ihres Film „Dead Men Working“ im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
Frankfurt. 

Für Benjamin Lillie ist es nicht nur die erste Hauptrolle in einem Film, sondern die erste Filmrolle, die der 31-Jährige überhaupt spielt. An der Seite des erfahrenen Schauspielers Wolfram Koch , den die meisten als Kommissar Paul Brix in der ARD-Kult-Krimi-Serie „Tatort“ kennen, ist Lillie in dem Streifen „Dead Men Working“ zu sehen. Regie führte Marc Bauder , der sich bereits mit seiner mehrfach ausgezeichneten Dokumentation des Hessischen Rundfunks „Der Banker – Master oft he Universe“ einen Namen gemacht hat.

Vor kurzem präsentierte der Hessische Rundfunk, unter dessen Ägide auch der Spielfilm entstand, „Dead Men Working“ im großen Sendesaal. Und mehr als 800 Zuschauer wollten dabei sein und den Film, der auch für den Hessischen Filmpreis nominiert ist, vor der Ausstrahlung am Dienstag, 2. November, um 20.15 Uhr in der ARD sehen.

„Das ist schein ein geiles Gefühl“, sagt Lillie über seine erste Hauptrolle. Weniger geil findet er, sich gleich auf der großen Leinwand zu sehen. „Ich kann mich nicht gut selbst sehen. Das ist nicht so mein Ding“, sagt er. Vom Theater her ist er das anders gewohnt. „Dort ist das Schöne, dass man sich nicht sehen muss. Ich kann mir schöneres vorstellen, als mich eineinhalb Stunden lang anzugucken.“

„Das geht mir genauso“, findet Wolfram Koch. „Ich versuche mich daran zu gewöhnen und schaue mir das professionell an. Es geht nicht um eitle Sachen, sondern ums Schauspielerische. Zufrieden ist man, wenn man sagen kann, dass man mit dem, was man gespielt hat, leben ist. “

Die Einstellung zum Geld ändert sich durch die Arbeit an dem Streifen bei den beiden Schauspielern, die gemeinsam in Berlin am Theater sind, nicht. „Ich möchte soviel davon haben, dass ich glücklich bin und meine Freunde einladen kann“, sagt Koch.

„Der Film zeigt, doch, dass Geld zwar eine schöne Sache ist, doch wenn es nur darum geht, dann geht alles den Bach runter“, findet Lillie. „Sonst würden wir auch nicht Theater machen, das ist einfach nur eine Liebe, die man hat“, so Lillie weiter.

Der würde gerne auch weitere Filmrollen annehmen. Bisher flatterten allerdings noch keine Angebote in seinen Briefkasten. „Film ist ein Medium, das Spaß macht und eine ganz andere Kunstform als das Theaterspielen ist.“

(es)
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