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Stadtgeflüster: Event in der Festhalle: Henssler schafft den Weltrekord

6152 Zuschauer kamen zur Kochshow von Stefen Hensler in die Festhalle. Damit stellte er einen neuen Weltrekord auf. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) 6152 Zuschauer kamen zur Kochshow von Stefen Hensler in die Festhalle. Damit stellte er einen neuen Weltrekord auf.
Frankfurt. 

Das hat es zuvor noch nie gegeben: 6512 Zuschauer waren am Samstag zu „Henssler tischt auf – spezial“ in die Festhalle gekommen. Weltrekord! So viele Zuschauer gab es bei einer Kochshow noch nie. Für Steffen Henssler bedeutet das, dass ihm ein Eintrag im Verzeichnis von Guinness World Record sicher ist. Um den bisherigen Rekord zu brechen, hätten allerdings schon 6000 Besucher gereicht.

Dabei standen die Vorzeichen eigentlich alles andere als günstig für den 45 Jahre alten Fernsehkoch und Buchautor, der in seinen Sendungen – „Grill den Henssler“, „Schlag den Henssler“, „Topfgeldjäger“ oder „Die Küchenschlacht – wahlweise geschlagen oder gegrillt wird. Denn die Konkurrenz für Henssler war groß an diesem Tag: Erstens war das Wetter rekordverdächtig, und zweitens wollten sich viele den „Eurovision Song Contest“ nicht entgegen lassen.

Aber so leicht gibt sich der prominente Koch, der nach eigenen Angaben extrem ehrgeizig ist und nicht verlieren kann, nicht geschlagen. Deshalb hatte er sich bekannte Unterstützer eingeladen. Allen voran Frankfurts Vorzeigemusiker Daniel Wirtz . Außerdem mischte Frank Rosin , Hensslers Fernsehkochkollege und Sternekoch mit. Und auch Jan Leyk , den Fernsehzuschauer von der RTL II-Serie „Berlin – Tag und Nacht“ her kennen, sowie der Reality-Fernseh-Teilnehmer Detlef Stevens , der bei Formaten wie „Ab ins Beet“, „Detlef muss reisen“ oder „Hot oder Schrott – die Allestester“ in Erscheinung tritt, wollten bei dem Rekord dabei sein.

Und mit vereinten Kochlöffeln haben sie es geschafft – weit mehr als die nötigen 6000 Gäste wurden von den hundert Stewards notiert, die im Auftrag von Guiness World Records die Besucher zählten. Rekordrichterin Anna Orford , morgens eigens aus London eingeflogen, achtete darauf, dass alles seine Richtigkeit hatte.

Die Vorgaben, die beim Weltrekordversuch einzuhalten waren, sind ziemlich streng. „Ich hatte es mir einfacher vorgestellt“, sagte Henssler. „Es gibt sehr viele Statuten, die eingehalten werden müssen“, erklärte er und fügte hinzu: „So einfach mal nebenbei ist das nicht zu schaffen.“ Hier zwei Beispiele: Wenn während der ersten Viertelstunde der Schau jemand einschlafen sollte, würde er als nicht anwesend gelten und nicht gewertet. Auch wenn jemand in den ersten 15 Minuten ein dringendes Bedürfnis verspürt und die Toiletten aufsuchen würde, wäre er nicht mitgezählt worden. Es war nicht der erste Versuch dieser Art, einen solchen Rekord bei einer Kochshow aufzustellen. „Aber die vorhergehenden sind alle gescheitert“, weiß Henssler.

Die Idee zu dem Rekordversuch ist schon alt. Sehr alt. Sie kam Henssler schon 2011, als er bei einer seiner ersten Shows vor 350 Zuschauern auftrat. Dass er sich für den Weltrekordversuch die Frankfurter Gudd Stubb ausgesucht hat, liege daran, „dass das Frankfurter Publikum immer sehr gut war und hier immer eine ganz besonders gute Stimmung herrscht.“

(es)

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