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Stadtgeflüster: Familie Stein fiebert mit der Eintracht

Ex-Eintracht-Ttorwart Uli Stein kam mit    Frau Cornelia und Tochter Jenifer ins Stadion. Das Trio musste lange Daumen drücken. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Ex-Eintracht-Ttorwart Uli Stein kam mit Frau Cornelia und Tochter Jenifer ins Stadion. Das Trio musste lange Daumen drücken.

Sie freuten sich schon auf den Sportpresseball, der heute in der Alten Oper stattfindet. Mit Sport stimmte sich denn Uli Stein , legendärer Torhüter der Adlerträger, in der Commerzbank-Arena mit seiner Familie auf diese Großveranstaltung ein.

Begleitet wurde der mittlerweile 63-Jährige von seiner Tochter Jennifer und seiner Frau Cornelia , die natürlich auch heute Abend wieder mit von der Partie sind. „Ich war lange schon nicht mehr in Frankfurt im Stadion, das hat sich leider nicht ergeben“, so Stein, der von den Adlerträgern in dieser Spielzeit „positiv überrascht“ ist. Gestern jedoch war er etwas enttäuscht. „Ich bin erstaunt darüber, dass sie jetzt so passiv spielen“, sagte der Fußballexperte mit Blick auf die Partie von Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen, die 51 500 Zuschauer verfolgten. Die Eintracht gewann schließlich mit 2:1.

Mittendrin war auch Bernadette Weyland , die für die CDU als Oberbürgermeister-Kandidatin ins Rennen geht. Ursprünglich hätte sie bei einer Benefiz-Veranstaltung von Bernd Reisig in einem Hotel an der Friedberger Warte kellnern sollen. Mit anderen Prominenten. Doch daraus wurde nichts. „Ich habe nicht abgesagt“, stellt sie klar. „Ich habe nur gesagt, dass ich 90 Minuten dort sein könnte und dann ins Stadion muss.“ Das sei Reisig aber zu wenig gewesen. „Ich bin im Wahlkampf und treffe hier Menschen, mit denen ich wichtige Gespräche führe“, so Weyland weiter. Aus der Sicht des Medienmenschen Reisig, der sein Event zugunsten seiner Stiftung „Helfen helfen“ durchzog, sah das anders aus. Bei Facebook steht dazu: „Heute Morgen kam der Anruf aus ihrem Büro – sie könne nur kurz kommen, weil sie zum Eintracht-Spiel wolle. Daraufhin habe ich klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ihr Erscheinen dann keinen Sinn mache.“

Harmonischer ging es da in der Loge der Stadt zu, wo der amerikanische Generalkonsul zu Gast war. „Soccer ist nicht mein Sport“, sagte James Herman . „Aber ich mag die Fans und das ganze Drumherum.“ Er verfolgt allerdings ein Ziel. „Mein Lieblingssport ist American Football und wir arbeiten daran, 2019 ein Spiel der National Football League in Frankfurt stattfinden zu lassen“, so der Generalkonsul.

Auch für Zoo-Direktor Manfred Niekisch hat die schönste Nebensache der Welt nicht oberste Priorität. Seit 1983 war er gestern zum drittem Mal im Stadion. Aber der 66-Jährige gibt sich als Eintracht-Anhänger zu erkennen. „Man muss einfach Eintracht-Fan sein und als gebürtiger Nürnberger bin ich, was Fußball angeht, einiges Leid gewohnt.“ Fast ebenso oft wie bei der Eintracht, war Manfred Niekisch in Argentinien im Stadion. „Weil einer meiner besten Freunde dort wohnt und vollkommen fußballbegeistert ist, habe ich schon zweimal Spiele von Boca Juniors gesehen.“

(es)
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