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Fan-Erfolg durch Taktikwechsel

Sehen eine Frankfurter Mannschaft im Aufwind: Hessens ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Sehen eine Frankfurter Mannschaft im Aufwind: Hessens ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte.
Frankfurt. 

Das erste Heimspiel des Jahres in der Commerzbank-Arena und dann gleich ein packendes Derby gegen die Lilien aus Darmstadt.

Im Bereich der richtig wichtigen Zuschauer, dort, wo die Logen in der Haupttribüne untergebracht sind, fiebern neben etlichen anderen Gästen vom Quartier der Stadt Frankfurts Musikexport Nummer eins Daniel Wirtz und der Top-Choreograph der Mainmetropole Tyrown Vincent bei der Partie mit.

„Das letzte Mal als ich da war – das war gegen Borussia Mönchen Gladbach –, ging das Spiel 1:5 gegen die Eintracht aus“, erinnert sich Wirtz. „Deshalb habe ich dieses Mal alles anders gemacht“, scherzt Wirtz. Der Taktikwechsel des Fan brachte den Erfolg. Denn dieses Mal brachte der Barde den Adlerträgern Glück, die vor ziemlich genau 51 000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena, die ihre Mannschaft anfeuerten, die gegen die Lilien souverän mit 2:0 gewonnen hat. „Wenn wir nicht gewonnen hätten, dann würde ich fürs nächste Mal alle Einladungen, ins Stadion zu kommen, ausschlagen, und das Spiel zu Hause von der Couch aus im Fernsehen verfolgen. Und das nicht, weil ich die Mannschaft nicht unterstützen möchte, sondern weil dann klar wäre, dass meine Anwesenheit einfach kein Glück bringt.“ Doch zum Glück für alle war dies bei diesem Aufeinandertreffen nicht der Fall. Daniel Wirtz darf also wiederkommen.

„Ich habe selbst nie Fußball gespielt“, so Tyrown Vincent, „war immer eher ein Selbstverteidiger und habe im Judo sogar den braunen Gurt“. Seine Leidenschaft für die schönste Nebensache der Welt erbte Vincent von seinem Vater. „Bis ich 16 Jahre alt war bin ich mit ihm jedes Wochenende in einem anderen Stadion gewesen, das prägt natürlich“, erzählt der Frankfurter Model-Macher Tyrown Vincent.

Auch Fraport-Chef Stefan Schulte drückte der Eintracht die Daumen. „Wir gewinnen heute“, sagte er vor den Anpfiff durch Schiedsrichter Manuel Gräfe . Schulte, der in der Fraport-Loge auf den ehemaligen hessischen Ministerpräsident Roland Koch traf, sieht die Frankfurter Mannschaft im Aufwind. „Das Team hat einen guten Lauf und auch taktisch stimmt alles“, analysiert Stefan Schulte. Ginge der Aufwärtstrend so weiter, dann „sehe ich Eintracht Frankfurt am Ende der Spielzeit im oberen Tabellendrittel“, prognostiziert Stefan Schulte.

Ähnlich optimistisch gibt sich auch Oberbürgermeister Peter Feldmann die Saison. „Ich habe zwar lange in Darmstadt gearbeitet“, so der Frankfurter Oberbürgermeister, „aber natürlich drücke ich heute Eintracht Frankfurt die Daumen“, sagt Peter Feldmann, der in der Loge der Eintracht auf seine Vorgängerin im Amt, Petra Roth , traf. Bei der ehemaligen Oberbürgermeisterin ist eh klar, wem sie die Daumen drückt.

(es)
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