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Feste feiern am Feiertag

Denken über die Familienplanung nach: Torwart Patric Klandt und seine Jasmin. Bilder > Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Denken über die Familienplanung nach: Torwart Patric Klandt und seine Jasmin.
Frankfurt. 

Viele verspüren noch ein „leichtes“ Völlegefühl, wie sie da so auf ihren Stühlen im Saalbau sitzen und der Show von „Comedy Goes X-Mas“ folgen. Es sind gut 500 Zuschauer, die dabei sein wollen, wenn die Spaßmacher Faisal Kawusi , Pu und Khalid Bounouar , Woody Feldmann und Lena Liebkind vortragen.

Mit weihnachtlichem hat das alles aber nicht viel bis gar nichts zu tun. Und auch der groß angekündigte „Hate Slam“, bei dem Redakteure der drei großen Frankfurter Tageszeitungen unter dem Titel „Sehr geehrtes Herr Arschloch“ aus Briefen und E-Mails vortragen – unter ihnen auch unser Redakteur Robin Göckes –, fällt kurz aus.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – tobt der Saal. Und auch Veranstalter Bernd Reisig zieht ein positives Fazit – selbst wenn zu den beiden vorhergehenden Ausgaben weit mehr als doppelt so viele Zuschauer in die Jahrhunderthalle gekommen waren. Dort ging das Lachspektakel zuvor über die Bühne. „Ja, klar. Im kommenden Jahr wird es eine vierte Auflage von ,Comedy Goes X-Mas geben“, kündigt Reisig einen Tag nach dem Ende der dritten Edition an. „Die Resonanz war rundum positiv und gefeiert wurde noch bis in die frühen Morgenstunden“, freut sich der Organisator.

Unter den Zuschauern im Saalbau auch die beiden Turteltauben Patric Klandt und seine Frau Jasmin . Die zwei, die schon etliche Jahre ein Paar sind, gaben sich im Juni das Jawort. Klandt, der lange beim FSV zwischen den Pfosten spielte und auch mal beim Promi-Spektakel, einem Zwischenspiel bei „Comedy Goes X-Max“, das Reisig aber absetzte, auf der Bühne stand, hat zurzeit beim Zweitligisten Freiburg einen Vertrag. Dort ist er dritter Torwart. Mit seiner beruflichen Situation hadert er nicht. „Freiburg ist super, die Mannschaft und auch die Stadt“, sagt der 33-Jährige, der die Weihnachtsfeiertage hier in der Mainmetropole verbrachte und allen Grund zum Strahlen hat.

Das fast frisch vermählte Paar denkt nämlich momentan an die Familienplanung. Da gerät sogar König Fußball zum dem, was es auch tatsächlich ist: zur schönsten Nebensache der Welt.

Auch Thomas Rau , besser bekannt als Travestie-Darsteller Olga Orange , hat große Pläne, die allerdings nichts mit Familienplanung zu tun haben. Gerade hat er sein Buch „Kochen mit Humor – Olga Orange und Freunde“ veröffentlicht, in dem er Rezepte von Schlagerstars wie Jürgen Drews , Joey Kelly , der mit seiner Familie, der „Kelly Familie“ etliche musikalische Erfolge feierte, oder G.G. Anderson präsentiert. Schon denkt der umtriebige Tausendsassa Thomas Rau an die vielen Aufgaben und Auftritte, die ihn im kommenden Jahr erwarten: unter anderem der Hessentag, der in Rüsselsheim stattfindet. In den Saalbau ist er unter anderem gepilgert, weil: „Du musst dir als Kollege auch mal anschauen, was die anderen so machen“, so Thomas Rau, der dem Programm an diesem Abend so einiges abgewinnen kann.

Doch nicht nur im Saalbau ging’s am ersten Weihnachtsfeiertag so richtig ab, auch im Pavillon am Goetheplatz kamen einige Hundert Feierwütige zusammen. Auch hier das Hauptthema: das Weihnachtsessen – wer, wo, was und wie viel davon verschlungen hatte.

Gerufen hatten die Macher der Party-Reihe „Wild Obsession“. An der Tür stand niemand geringerer als Choreograf, Showproduzent und Moderator Tywron Vincent , der hatte das Fest der Liebe mit seinen beiden Müttern verbracht: seiner leiblichen und seiner Adoptivmutter. Er ließ seinen „alten“ Freund Peymen Amin passieren. Der wurde einst bekannt durch die Pro7-Casting Show „Germany’s Next Topmodel“, in der er an der Seite von Modelmama Heidi Klum saß, die er gut ein Jahrzehnt lang managte. „Ich verbringe die Weihnachtsfeiertage hier“, so der 45-jährige, der lange in Frankfurt lebte. „Wir haben zusammen bei der Sendung ,Model in one Day’ zusammengearbeitet“, erinnert sich Vincent.

(es)
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