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Filme schauen im Herzen der Stadt

Filmregisseurin Annette Ernst und ihr Mann Sebastian Popp auf dem Gelände der ehemaligen Deutschen Bank Zentrale  am 8. Juli 2017, in Frankfurt. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Filmregisseurin Annette Ernst und ihr Mann Sebastian Popp auf dem Gelände der ehemaligen Deutschen Bank Zentrale am 8. Juli 2017, in Frankfurt.

Auf den Tag genau nach 46 Jahren war das ehemalige Gelände der Deutsche-Bank-Zentrale wieder für die Öffentlichkeit begehbar. Und das nutzten die Lichter-Filmfestival-Macher aus. Sie ließen an diesem denkwürdigen Freitag die Kino-Freiluftsaison beginnen und projizieren dort bis zum 29. Juli Filme auf die Leinwand. Zur Vorführung eines der ersten Streifen, die dort gezeigt wurden, kam auch die Frankfurter Filmemacherin Annette Ernst in Begleitung ihres Lebenspartners Sebastian Popp vorbei. Ernst, die gleich für ihren ersten Film „Kiss and Run“ den Adolf-Grimme-Preis erhielt, findet den Ort perfekt für die vierte Frankfurter Freiluftkino-Saison. „Die Location ist wirklich einzigartig und atemberaubend. Ich finde auch das nachhaltige Konzept, das die Veranstalter anbieten, sehr gut“, sagt Annette Ernst, die auf dem Sprung ist. Ihre nächste Reise führt sie nach Köln. „Dort drehe ich wohl eine Arzt-Serie“, verrät die Regisseurin. Dabei war ihr Plan für dieses Jahr schon relativ eng getaktet. Denn es standen vier Projekte fürs Fernsehen und zwei für die große Leinwand auf dem Programm. „Unverhofft kommt oft“, freut sich die 1966 Geborene.

Die drei vom Film (von links): Gregor Maria Schuber, Johanna Süß und Daniel Brettschneider sind die Macher des Lichter-Filmfestivals. Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Die drei vom Film (von links): Gregor Maria Schuber, Johanna Süß und Daniel Brettschneider sind die Macher des Lichter-Filmfestivals.

Richtig los geht es wahrscheinlich im September. Die Frankfurter Filmfrau freut sich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit Regisseur Heinz Dietz , der bereits für die Serie „Für alle Fälle Stefanie“ gedreht hat.

„Unser Geschäft ist nunmal so. Plötzlich hatte ich für diesen Herbst vier Angebote“, berichtet Ernst. Für die Mediziner-Serie, die den Titel „Lifeline“ (Lebenslinie) haben könnte, entschied sie sich, „weil ich es sehr spannend finde, etwas Neues anzustoßen“, so Ernst, die aber auch darauf hinweist, dass sich alles noch ändern kann. „Wir suchen noch die Schauspieler für die Serie“, erklärt sie und fügt hinzu, dass Jan Hartmann , der aus Serien wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ oder „Sturm der Liebe“ bekannt ist, die Hauptrolle spielen könnte. Lauter Konjunktive – wie es in der Filmbranche üblich ist. Ohne Wenn und Aber steht indes eins fest: Urlaub für das Paar Ernst und Popp. Doch die beiden wollen erst im Winter ins Warme fliegen. „Marokkko oder Costa Rica stehen zur Disposition“, erklärt Annette Ernst. Wer hätte da nicht gerne die Qual der Wahl?

Auch die Lichter-Macher Johanna Süß und Gregor Maria Schubert , die mit Daniel Brettschneider das Freiluftkino auf die Beine stellen, haben Grund zur Freude – weil sie auf diesem außergewöhnlichen Areal so ein Ereignis steigen lassen können. „Zunächst stand die Idee einfach so nur im Raum“, erinnert sich Schubert. „Im April setzten wir uns mit der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Groß und Partner in Verbindung und sind dann vor drei Wochen an den Punkt gekommen, dass es tatsächlich klappt .“

(es)
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