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Wenn Daniel Wirtz die Jahrhunderthalle rockt, kickt die Eintracht in Berlin: Finale – oh je

Daniel Wirtz vor einigen Tagen noch ganz entspannt in seinem Biotop Bahnhofsviertel: Der Frankfurter Sänger und Musiker ist seit gestern auf Jubiläumstournee. Zehn Jahre Solokarriere feiert er. Foto: Bernd Kammerer (.) Daniel Wirtz vor einigen Tagen noch ganz entspannt in seinem Biotop Bahnhofsviertel: Der Frankfurter Sänger und Musiker ist seit gestern auf Jubiläumstournee. Zehn Jahre Solokarriere feiert er.

Volles Programm für Frankfurts Vorzeigemusiker Daniel Wirtz . Zwar sitzt er ganz entspannt im Plank im Bahnhofsviertel, doch es warten viele Aufgaben auf ihn. Seine neue Platte soll fertig werden, und er bereitet sich auf eine besondere Tournee vor. Seit einem Jahrzehnt ist er solo unterwegs. Das gilt es zu feiern. Mit einer Rundreise durch die Republik unter dem Motto „Zehn Jahre Wirtz – sind ’ne kleine Ewigkeit“.

Los ging es gestern in Stuttgart und endet am Samstag, 27. Mai, in der Jahrhunderthalle. Gleich zwei Finale an einem Abend. Einmal in Berlin das Pokalendspiel. Und einmal in Frankfurt das letzte Konzert der Tournee. „Wir haben Beamer und Projektionsflächen auf der Bühne, und ich habe mal angefragt, ob man etwas vom Spiel darauf projizieren kann“, scherzt Wirtz. „Wenn es aber zum Elfmeterschießen käme, würde ich wahrscheinlich das Konzert unterbrechen und durchsagen, dass wir die Daumen drücken müssen.“

Eigentlich ist er ja DortmundFan. Das wird für ihn richtig spannend, denn die beiden Fußballerherzen in seiner Brust zerreißen sich dann wohl während seines Konzerts. „Jeder Abend dieser Tour wird besonders sein“, freut sich Wirtz. „Es wird in manchen Hallen so sein, dass man von der Bühne aus die letzte Reihe abklatschen kann“, witzelt er. „Wieder einmal diese Nähe zu erleben und das Konzert als Geschichte zu erleben – chronologisch aufgebaut, mit eingestreuten witzigen Anekdoten und Hintergründen zu den Songs. Das wird wohl eher im Stil von ,ein Abend mit’ werden“, schätzt Wirtz. „Es wird auch Lieder geben, die ich sehr lange nicht oder überhaupt nicht gespielt hatte.“

Geplant sind 25 Songs, plus Medley. „Grob geschätzt werden’s alles in allem zweieinhalb Stunden.“ In der Jahrhunderthalle soll der krönende Abschluss stattfinden. „Es soll eine große Party werden, und ich wollte alle Leute einladen, die in den vergangenen zehn Jahren etwas mitgewirkt haben.“

Ursprünglich wollte er in diesem Jahr überhaupt nicht auftreten. „Ich wollte mich auf das neue Album konzentrieren, und die vergangenen zwei Jahre waren sowieso sehr turbulent.“

Umentschieden hat er sich, als ihm bewusst wurde, dass er zehntes Jubiläum hat. „Dann war relativ schnell klar, wie wir den runden Geburtstag feiern“, sagt Wirtz. „Es wird ein hochemotionaler Abend, skurril und lustig.“ Er hat sämtliche Vorbands gefragt, ob sie nicht Lust haben, mit ihm aufzutreten. „Da gibt es schon die ein oder andere Zusage“, sagt Daniel Wirtz. Wer nicht dabei sein wird, das ist Udo Lindenberg , mit dem Wirtz in den vergangenen Monaten und Jahren viel auf Achse war. „Er ist gleichzeitig selbst auf Tour. Er hat auch gefragt, ob ich wieder dabei sein möchte.“

Beim ersten Lindenberg-Konzert in Kiel ist Wirtz dabei, und wenn seine eigene Tournee vorbei ist, springt er wieder aufs Panikrocker-Boot. Inzwischen sind der Frankfurter und der Altrocker auch richtig Freunde geworden. Dass er bei der Verleihung des Echo für Lindenbergs Lebenswerk mit dessen Freunden den Song „Einer muss den Job ja machen“ mitsang, zeigt, dass die beiden mehr sind als nur „alte“ Kollegen.

(es)
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