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Frisch gestärkt für volles Programm

Auch Schauspieler Sebastian Koch war bei der Eröffnung. Bilder > Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.) Auch Schauspieler Sebastian Koch war bei der Eröffnung.

Bevor sich Frankreichs Präsident auf den Weg zur Uni und zum Roten Teppich bei der Eröffnung der Buchmesse gemacht hat, ließ es sich Emmanuel Macron im Restaurant „Zum Schwarzen Stern“ so richtig schmecken. Andreas und Jürgen Laschewski und ihr Team servierten dem Staatsmann Wildkräutersalat mit Garnelen, pochiertes Rinderfilet mit Grie Soß’ und Kartoffeln sowie Apfelstrudel mit Vanillesoße. Frisch gestärkt ging es dann für Macron weiter. Denn nach einem Auftritt in der Uni schritt er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Congress Center der Messe über den Roten Teppich – und eröffnete die Buchmesse.

Außer dem Staatsmann schaute dort auch der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi vorbei, der sich aber eher zugeknöpft gab. Anders die Schauspielerin Maria Furtwängler , die zum ersten Mal bei der Buchmesse zu Gast war. Unter anderem deshalb, weil heute „ihr“ „Tatort“ mit dem Titel „Der Fall Holdt“ bei der Messe gezeigt wird. Im „Tatort“ gibt Furtwängler die Kommissarin Charlotte Lindholm.

Dass Frankreich Partnerland der Messe ist, kommt Furtwängler gerade recht, weil sie zum Nachbarland eine besondere Beziehung hat. „Ich war auf einer französischen Schule und habe auch angefangen, an einer französischen Uni Medizin zu studieren“, sagt die 51-Jährige. „Ich habe lange besser Französisch als Deutsch gesprochen. Und auch heute noch schreibe ich besser Französisch als Deutsch“, sagt die Schauspielerin, die zurzeit „Lucinde“, einen Roman von Friedrich Schlegel, liest. „Mein Sohn wird gerade promoviert und er bat mich, es zu lesen, damit ich mit ihm darüber sprechen kann“, erzählt sie.

Auch Moderatorin Dunja Hayali verbindet viele Erinnerungen mit Frankreich. „Ich war dort Wellenreitlehrerin“, sagt die 43-Jährige. Für die Journalistin sind Bücher und Musik zwei Dinge, „bei denen ich am besten träumen kann“. Das nächste Buch, das sie lesen will, ist „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse, das tags zuvor den Deutschen Buchpreis gewonnen hatte, sagt der große Krimi- und Thriller-Fan.

Schauspieler Johann von Bülow hingegen hat wenig Zugang zur Literatur. „Ich nehme mir immer wieder vor, viel zu lesen, schaffe es aber nicht.“ Vor einiger Zeit allerdings bot sich ihm Gelegenheit, das Angenehme mit dem Beruflichen zu verbinden. „Ich habe ein Hörbuch eingesprochen.“ Auch Pegah Ferydoni , die durch die Serie „Türkisch für Anfänger“ bekannt wurde, liest „sehr gerne, aber viel zu selten“. Obwohl es doch so eine ausgleichende Qualität zum Alltag habe, sagt die 34-Jährige, die sich gerade auf einen Spielfilm vorbereitet, der in einer Psychiatrie spielt.

Burghart Klaußner , vergangenes Jahr im preisgekrönten Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ zu sehen, hat sich ein Motto gegeben: „Genug gelesen, jetzt wird geschrieben.“ „Ich arbeite gerade an einem Buch, das kommendes Jahr erscheinen soll und das ich als ,biografische Fiktion‘ bezeichnen möchte“, sagt Klaußner, der zurzeit in Düsseldorf auf der Bühne steht. Bis vor Kurzem stand der 68-Jährige in England vor der Kamera. „Ich habe dort für die Serie ,The Crown‘ gedreht“, so Klaußner, der die Finger aber nicht wirklich von den Büchern lassen kann. „Ich lese immer fünf gleichzeitig“, sagt er.

„Ich lese, was so auf mich zukommt“, sagt ein anderer deutscher Schauspieler, der durch seine Rolle in der Serie „Homeland“ von sich reden machte: Sebastian Koch steckt am liebsten im Urlaub seine Nase zwischen die Seiten.

(es)
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