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Fußball trifft Kultur

Auch da am Ball, wo Fußball auf Kultur trifft: Silke Mayer, Fredi Bobic und Nia Künzer (v. l.). Bilder > Foto: Michael Faust Auch da am Ball, wo Fußball auf Kultur trifft: Silke Mayer, Fredi Bobic und Nia Künzer (v. l.).
Frankfurt. 

Da freute sich einer ganz im Stillen: Aus dem Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand Fredi Bobic musste man die Begeisterung über den Einzug der Mannschaft ins DFB-Pokalfinale förmlich herauskitzeln, so verhalten blieb er. Borussia Dortmund hatte dem FC Bayern München die Saisonbilanz verhagelt und tritt am 27. Mai in Berlin im Endspiel gegen die Adlerträger an. Die Dortmunder stellten ein „Topteam“ dar, so Bobic, „und wir sind froh, dabei zu sein, und hoffen, etwas zu feiern zu haben“. Der Römerbalkon ist aber auf jeden Fall für den Tag nach dem Endspiel reserviert.

Natürlich war die Aussicht auf die Trophäe der Gesprächsstoff Nummer 1 bei der Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des sozialen Bildungsprojekts „Fußball trifft Kultur“ im Haus der Bücher in der Braubachstraße (Innenstadt).

Gewürdigt wurde die Arbeit von „LitCam“, einer gemeinnützigen Gesellschaft, die benachteiligte Kinder mit Sprachunterricht, Fußballtraining und Kulturprogramm fördert. Von Beginn an begleitet die Eintracht das Projekt. Unter denen, die mithelfen, ist auch die ehemalige Fußballweltmeisterin Nia Künzer . Sie schätzt das „Privileg ein Vorbild zu sein für Mädchen und das in einem Sport, der überall auf der Welt schon mit einfachen Dingen ausgeführt werden kann, und sei es mit einer Coladose“. Für das Pokal-Spiel wollte sie sich nicht festlegen, sie drückt aber die Daumen: „Die Frankfurter könnten durchaus den Sieg schaffen. Selbst wenn sie keinen guten Tag erwischen, wäre es machbar im Elfmeterschießen.“

Der TV-Sportmoderator Ulrich „Ulli“ Potofski wurde da kaum konkreter: „Rein fußballerisch sind die Dortmunder 15 bis 20 Prozent vor der Eintracht anzusiedeln, doch der Pokal hat seine eigenen Gesetze, am Ende kann alles möglich sein.“ Nachgehakt, welches Kinderbuch er sich für die Eintracht vorstellen könne – immerhin hat Ulrich Potofski etliche geschrieben –, kam die Sprache auf den Adler. „Dieser Vogel ist definitiv Single, ohne Frau und Kinder. Ich würde ihn so hoch fliegen lassen, wie er lange nicht mehr geflogen ist“, scherzte der bekennende Schalke-Fan.

Für die Dirk Nowitzki-Stiftung, die das Projekt „Fußball trifft Kultur“ seit dem Jahr 2012 fördert, war aus Würzburg Silke Mayer , die Schwester des NBA-Profis, gekommen. Ihr Bruder habe jetzt Zeit, die er mit seiner Familie genießen kann. „Natürlich ist er enttäuscht, mit den Dallas Mavericks die Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA verpasst zu haben, aber für ihn persönlich, in seinem Alter, ist es dennoch gut gelaufen. Ein lachendes und ein weinendes Auge also“, erzählte die Schwester des weltberühmten Sportstars.

(fai)
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