E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Eintracht Frankfurt: Generalkonsul bringt Glück

Kerry Reddington und der türkische Generalkonsul Burak Kararti drückten der Eintracht die Daumen. Bilder > Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Kerry Reddington und der türkische Generalkonsul Burak Kararti drückten der Eintracht die Daumen.

Glückliche Gesichter in der Vorstandsloge von Eintracht Frankfurt. Die Elf von Trainer Nico Kovac schlägt sich gut gegen die Mannschaft aus Mönchengladbach und gewinnt mit 2:0 vor 47 500 Zuschauern in der Commerzbank-Arena.

Trainer unter sich: Markus Weinzierl (links) und Marcus Sorg. Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Trainer unter sich: Markus Weinzierl (links) und Marcus Sorg.

Unter den Gästen in der Loge der Eintracht auch zwei erfahrene Trainer: Marcus Sorg , seit 2016 zweiter Co-Trainer der A-Nationalmannschaft unter Joachim Löw, und Markus Weinzierl , bis zur vorangegangenen Spielzeit bei Schalke 04 unter Vertrag. „Über die Eintracht kann ich nichts genaues sagen, da müsste ich mehr Spiele verfolgen, und ich habe erst zwei gesehen“, erklärt Sorg, der gut gelaunt und zu Scherzen aufgelegt war. Er sei im Stadion, „weil ich Markus Weinzierl schon so lange nicht mehr gesehen habe“, flachste Sorg. Tatsächlich sei er aber vor Ort, um – oh Wunder – Spieler zu beobachten. Welchen genau er unter die Lupe nahm, wollte er allerdings nicht verraten. Für das Spiel der Adlerträger fand er lobende Worte wie „intensiv“, „athletisch“, „robust“ und „stabil“.

Gut befreundet sind die beiden Fußballweltmeister von 1974, Eintracht Urgestein Bernd Hölzenbein und Rainer Bonhof , Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach. „Wir haben ungefähr zwei Jahrzehnte lang zusammen Golf gespielt und waren in ganz Deutschland bei Charity-Turnieren unterwegs“, erinnert sich Bernd Hölzenbein. Auch heute noch hätten sie regen Kontakt und würden, wenn sich die Gelegenheit biete, gemeinsam essen gehen. Zum ersten Mal im Stadion war der türkische Generalkonsul Burak Kararti und brachte den Adlerträgern gleich Glück, „Ich bin überhaupt zum ersten Mal in einem deutschen Stadion“, so der Diplomat. „Die Eintracht ist meine Lieblingsmannschaft“, sagt Kararti, der mit Kerry Reddington von der Kommunalen Ausländervertretung in die Commerzbank-Arena gekommen war.

Rolf Töpperwien kommentierte für das Fohlenradio die Partie. Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Rolf Töpperwien kommentierte für das Fohlenradio die Partie.

„Eintracht Frankfurt ist bei uns in der Türkei sehr populär“, so der Generalkonsul, der selbst auch schon Fußball gespielt hat und morgen bei einem Turnier mit türkischen Amateurmannschaften auch auf dem Platz stehen wird. Trotz des Sieges herrschte bei Eintracht Frankfurt auch ein wenig Trauerstimmung. Denn nach zehn Jahren sagte Nadine Liedtke, die Leiterin des Vorstandssekretariats, auf Wiedersehen. Nach einem Jahrzehnt in der Mainmetropole zieht es sie zurück in den Norden der Bundesrepublik. Zurück zu den Wurzeln ging es – sozusagen – für den legendären ZDF-Sportkommentator Rolf Töpperwien . Allerdings stand der 67-Jährige nicht vor der Kamera, sondern kommentierte für das Fohlenradio, den Sender der Gladbacher, die Partie. (es)

Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen