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Filmdiva macht mit bei Aktion, die Kinder schützen soll: Gesicht zeigen gegen Gewalt

Die Schauspielerin Hannelore Elsner kam mit ihrem Sohn Dominik (links) in die Villa Adelheitswert, wo Bilder des Fotografen Carsten Sander (rechts) für die Aktion „Deutschland zeigt Gesicht gegen Kindesmissbrauch“ des Deutschen Kindervereins gezeigt wurden. Foto: Bernd Kammerer (.) Die Schauspielerin Hannelore Elsner kam mit ihrem Sohn Dominik (links) in die Villa Adelheitswert, wo Bilder des Fotografen Carsten Sander (rechts) für die Aktion „Deutschland zeigt Gesicht gegen Kindesmissbrauch“ des Deutschen Kindervereins gezeigt wurden.

Kinder sind wie Pflanzen, und wir müssen aufpassen, wie sie gedeihen“, sagte Filmdiva Hannelore Elsner am Freitagabend bei der Aktion des Deutschen Kindervereins mit dem Titel „Deutschland zeigt Gesicht gegen Kindesmisshandlung“.

„Gerade dieses Thema ist ein sehr wichtiges“, so die Grande Dame des deutschen Films, die mit ihrem Sohn Dominik zur Veranstaltung in der Villa Adelheitswert in Bad Homburg gekommen war. Darum ging es: Hannelore Elsner hatte sich von Starfotograf Carsten Sander für diese Aktion fotografieren lassen. So wie rund 70 andere auch, darunter mehr als 20 Prominente. Das Foto, das sie mit dem Zitat „Die Würde der Kinder ist unantastbar. Sie zu schützen, ist unsere Verpflichtung“ zeigt, und das vom Chef des Kindervereins, Rainer Rettinger , versteigert wurde, brachte übrigens 1600 Euro ein.

„Uns ist wichtig“, so Rettinger, „dass wir Menschen zeigen, die zu ihrer Aussage stehen.“ Das könnten auch „Menschen wie du und ich sein“. Was sie mit der Aktion nicht wollen, ist „den Katzenbergers dieser Welt ein Forum zu bieten“, sagte er in Anspielung auf das Model Daniela Katzenberger .

Wenn Sander Prominente für „Deutschland zeigt Gesicht gegen Kindesmissbrauch“ ablichtet, „dann nur die A-Kategorie, die uns nicht als Bühne für sich selbst brauchen“. Den Umgang mit den Stars ist Sanders durch seinen Job gewohnt, da ist es logisch, dass er alle als „sehr pflegeleicht“ bezeichnet. „Mit Hannelore Elsner bin ich inzwischen sogar befreundet“, sagte Sander.

Doch Hannelore Elsner, die auch seit etlichen Jahren Schirmherrin des Karuna-Vereins ist, der sich um Straßenkinder kümmert, war nicht die einzige Schauspielerin an diesem Abend, den die Initiatorin und Gastgeberin Marjan Nik ermöglichte. Zu den gut 120 Gästen zählte auch Gabriele Metzger , die durch ihre Rolle als Charlotte Schneider in der Serie „Verbotene Liebe“ bekannt wurde. „Kinder sind die fragilsten Menschen, die wir haben“, sagt die Mimin, die nach dem Aus der Serie zunächst mal eine Pause von der Schauspielerei brauchte, um sich neu zu orientieren, sich nun aber wieder fit fühlt. „Die Mädchen und Jungen von heute sind es doch, die später unsere Welt prägen werden“, mahnte Metzger, die vorbeigeschaut hatte, „weil ich mal sehen wollte, wie die Kollegen sich porträtieren ließen“.

Für den richtigen Ton sorgte an diesem Abend die Sängerin Kim Sanders , die einst mit der Frankfurter Band „Culture Beat“ bekannt wurde. „Für mich ist das ein ganz besonderes Ereignis“, so die 48-Jährige. Denn sie präsentierte ihr Foto. „Ich bin Teil der Aktion gegen Kindesmisshandlung geworden, weil ich selbst viel mit Missbrauch zu tun hatte“, berichtet sie. „Ich bin als Kind selbst misshandelt worden“, sagte sie. „Ich möchte Erwachsene, die als Kinder ebenfalls misshandelt wurden, aufrütteln und ihnen klar machen, dass dies kein Grund ist, selbst Kinder zu misshandeln.“

(es)
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