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Golden strahlt der Orden

Brigadegeneral Eckart Klink (li.) überreicht Moritz Hunzinger in der Villa Merton das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. Bilder > Foto: Michael Faust Brigadegeneral Eckart Klink (li.) überreicht Moritz Hunzinger in der Villa Merton das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold.
Frankfurt. 

Moritz Hunzinger besitzt bereits etliche Orden, allein in diesem Jahr erhielt er zwei. Vor Kurzem erst den „Mérite Européen“ für seine Verdienste um Europa aus den Händen der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU). Gestern, am Tag des Martin von Tours, eines Soldaten und Heiligen, überreichte ihm Brigadegeneral Eckart Klink das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. Gefeiert wurde in der Frankfurter Villa Merton, Sitz des „Union International Club“.

„Mein lieber Professor Hunzinger, das haben sie sich verdient“, sagte Klink, als er dem 57-Jährigen, der unter anderem Chef der Cashcloud AG ist, sowie Professor für PR und Kommunikation an der Fakultät für Sozialwissenschaften, Psychologie und Management der Nationalen Pädagogischen Dragomanov-Universität, die Auszeichnung überreichte. Er tat dies stellvertretend für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen .

„Menschen wie Sie helfen uns, das Bündnis zur Bevölkerung zu festigen“, lobte Klink Hunzingers Verdienste. So habe der Ausgezeichnete, der sehr eng mit der Bundeswehr verbunden sei, „ein Instrument zu Eingliederung von Zeitsoldaten in die Gesellschaft“ entwickelt. Außerdem „betreut und begleitet er die Öffentlichkeitsarbeit der Streitkräfte als begnadeter Kommunikator“, so der Brigadegeneral weiter.

„Ich bin ergriffen und motiviert“, sagte der sichtlich gerührte Hunzinger, der unter anderem 1999 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde und ein Jahr zuvor die Ehrenmedaille der Bundeswehr des Bundesministers der Verteidigung erhielt. Zudem ist er Inhaber des Ehrenzeichens der ukrainischen Hauptstadt Kiew sowie der Orden der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats Heiliger Erzengel Archistrategos Michael und Heiliger Apostelgleicher Großfürst Wladimir.

„Es muss fortgesetzt werden, was in dieser Form gewürdigt worden ist“, sagte Moritz Hunzinger vor mehr als 60 Gästen. Unter ihnen waren Pfarrer Georg Fischer , die Generalkonsulin der Ukraine Alla Polyova , Hans Joachim Mendig , Geschäftsführer der Hessenfilm und Medien GmbH, Oberbürgermeisterkandidat Volker Stein (FDP), Oberst der Reserve und Landesvorsitzender des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Volodymyr Yevtukh , ehemaliger Minister und Botschafter der Urkraine, sowie Udo Corts , Mitglied des Vorstandes der Deutschen Vermögensberatung. Auch Moritz Hunzigers Tochter Nadine Hunzinger sowie sein Bruder Max Hunzinger , designierter Generalkonsul der Seychellen, sind an diesem Nachmittag dabei.

Dass drei Verteidigungsminister gratulierten, freute Stein. Der Zwillingssohn eines Wehrmachtsoffiziers und einer Lufthansa-Stewardess betonte, „dass dies eine Auszeichnung ist, die an Zivilisten äußerst selten verliehen wird“. So sei er zunächst von einer Ehrung in Bronze ausgegangen. Als die Entscheidung bekannt wurde, sie ihm für seine „außerordentlichen Verdienste um die Verteidigungswürdigkeit Deutschlands“ zu verleihen, habe er sich sehr gefreut.

Volodymyr Yevtukh würdigte Moritz Hunzingers Verdienste. „Er hat sehr viel für die Ukraine und die Bildung in unserem Land getan“, betonte der Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften, Psychologie und Management der Dagomanov-Universität. „Dieser Orden bietet eine gute Gelegenheit, weitere Menschen für die Ukraine zu gewinnen.“

(es)
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