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Spendengala im Kempinski-Hotel: Großer Auftritt für Leberecht

Die Benefiz-Gala „Kleider machen Leute“ bringt 40.000 Euro ein.
Sparkassenchef Robert Restani mit seiner Frau Eva Verena. Bilder > Foto: Christian Christes (CHRISTES) Sparkassenchef Robert Restani mit seiner Frau Eva Verena.
Frankfurt. 

Jennifer Stein, Tochter von Torwartlegende Uli Stein, ist überrascht als Orazio Martino mit seiner Krokodil-Dame Sola vom Catwalk runterklettert und ihr das Tier zum Streicheln hinhält. Der Krokodil-Flüsterer war eines der Models, die zur Benefiz-Gala für die Aktion „Kleider machen Leute“ am Samstagabend den Laufsteg rockten. Auch Vater Stein hatte seinen Auftritt im edlen Zwirn. Für den Ex-Fußballer ist es nichts Neues. „Als ich noch Spieler war, habe ich auch das ein oder andere Mal für wohltätige Zwecke gemodelt“, verrät der Mann, der damals auch bei der Frankfurter Eintracht zwischen den Pfosten stand.

Die weiteren „Models“ des Abends im Hotel Kempinski in Gravenbruch, der zugunsten der Leberecht-Stiftung dieser Zeitung ausgerichtet wird, sind Moderatorin Rabea Shif , Starkoch Juan Amador , HR-Wetterfrosch Thomas Ranft und Markus Mörl, Ikone der „Neuen Deutschen Welle“.

Er ist es auch, der weit nach Mitternacht für einen weiteren Höhepunkt sorgt. Mörl schmettert Hits wie „Major Tom“, „König von Deutschland“ und sein „Ich will Spaß“, das lässt die Herren in Smoking und Fliege und die Damen in den schicken Abendkleidern schier ausflippen. Sie verlangen immer mehr. „So viele Lieder habe ich doch gar nicht dabei“, sagt Mörl, greift zur akustischen Gitarre und lässt die Saiten klingen.

Spätestens jetzt ist klar: Die Gala zur Aktion „Kleider machen Leute“, die zum zweiten Mal in der Nobelherberge über die Bühne ging, ist in diesem Jahr in allem um hundert Prozent besser geraten: Mehr Gäste, mehr Show und mehr Geld. Die 310 Besucher des Spektakels, durch das Moderatorin Evren Gezer führte, und dessen dritter Höhepunkt der Auftritt des Tenors Paul Potts war, ließen sich nicht lumpen, kauften in Windeseile alle Tombola-Lose auf und spendeten nach dem Dessert noch kräftig Bares.

Zusammengekommen sind so 40 000 Euro. Das ist genau das Doppelte vom dem, was die Veranstaltung im vergangenem Jahr in die Kassen der Leberecht-Stiftung unserer Zeitung spülte. Das Geld wird gebraucht. Joachim Braun , Chefredakteur unserer Zeitung, kündigte an, dass die Stiftung damit die an Mikrozephalie erkrankten Sabrina und ihre Mutter unterstützen wird. „Die Mutter ist alleinerziehend und muss ihre Tochter ins Haus tragen.“ Damit sich das ändert, kauft die Leberecht-Stiftung für die beiden Frauen einen Aufzug.

Dafür geben die Gäste gerne etwas mehr, zumal man alles dafür tut, damit sie eine richtig gute Zeit verbringen. Die Macher des Abends, Herrenausstatter Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller , können sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Diese Gala ist ihnen gelungen. Dieses Kompliment hören sie auch von Oberbürgermeister Peter Feldmann , der sich mit seiner Frau Zübeyde Zeit für die Veranstaltung und damit für Leberecht genommen hatte.

(es)
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