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Hartwich geht in den Dschungel

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren ab heute Abend wieder gemeinsam bei RTL. Foto: (RTL / Stefan Menne) Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren ab heute Abend wieder gemeinsam bei RTL.

Es ist egal, wer in welche Ausgabe der Fernsehsendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ zieht. Ein Frankfurter gewinnt immer: Moderator Daniel Hartwich . Seit 2009 ist er dabei, wenn mehr oder weniger Unbekannte vor einem Millionenpublikum die widerlichsten, ekelerregendsten und manchmal auch demütigendsten Aufgaben angehen.

Damals moderierte er das sogenannte „Weekend Spezial“. Anfang Oktober 2012 starb Dirk Bach und nach dessen plötzlichem Tod übernahm Daniel Hartwich 2013 die siebte Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ komplett.

Seitdem ist er auf den Geschmack gekommen. Auch wenn oder gerade weil diese zweiwöchige Dschungelshow keine Lebensaufgabe darstellt und keine zu sein scheint, auf die allein sich ein Moderator konzentrieren könnte oder sollte – obwohl schon ein ganzes Stück Moderationsarbeit drinsteckt. Schließlich ist Hartwich bereits lange vor seinen Kandidaten in Down Under und probt.

An Hartwichs Seite steht in diesem Jahr mal wieder Sonja Zietlow . Das Duo verbindet eins: Sie sind TV-Fernseh-Alleskönner. Oder halten sich zumindest dafür. Allerdings muss ihnen auch zugutegehalten werden, dass die 48-Jährige und der 38-Jährige jetzt bereits durch mehr Fernsehshows geführt haben als so manch anderer am Ende seines TV-Daseins. „Unzertrennlich“ scheinen sie, was das „Dschungelcamp“ angeht. Hartwich ist seit 2013 „Hauptmoderator“. Bei der elften Staffel, die heute ab 21.15 Uhr beim Sender RTL ausgestrahlt wird, glänzt Hartwich sicher wieder durch seine bissigen Kommentare.

Es ist zwar so, dass nur die wenigsten zugeben, dass sie das Dschungelcamp sehen, doch scheint es, dass jeder darüber spricht. Übrigens erhielten Zietlow und Hartwich für die Moderation der Edition von 2013 den Deutschen Comedypreis. Also ein „Frankfurter Bub“ am Comedyhimmel. Und das ist nicht der erste und einzige Preis, den der ehemalige hr-Mann Hartwich einheimste – er nahm auch noch den Bayerischen Fernsehpreis für die Moderation der Tanz-Sendung „Let’s Dance“ mit Sylvie Meis entgegen, dafür gab es auch eine Grimme-Preis-Nominierung, und 2015 erhielt er den österreichischen Film- und Fernsehpreis „Romy“ in der Kategorie „Show“. Hartwich, 1978 in der Mainmetropole geboren, ging nach der Schule an die Uni: Er hat an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität nach dem Abi Brotloses wie Germanistik und Politologie studiert. Ausgelastet hat ihn das offensichtlich nicht so richtig. Schon damals arbeitete er beim Hessischen Rundfunk und machte beim Radio erste Erfahrungen als Moderator. 2005 dann wurde er Reporter für Vox-Sendungen wie „Fit For Fun TV“, moderierte auch beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal KiKa. Dann ließ ihn RTL 2008 seine Late-Night-Show „Achtung! Hartwich“ ausprobieren.

Noch im gleichen Jahr übernahm der Schnellredner mit der markanten Brille zusammen mit Marco Schreyl die Show „Das Supertalent“, für die er die Goldene Kamera erhielt. Hartwich hatte einen Lauf. 2009 folgte dann auch seine Premiere bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Sein Vorbild, so gibt Hartwig an, sei der Komiker, Schauspieler und Moderator Hape Kerkeling.

Von ihm übernahm er 2010 die Moderation von „Let’s Dance“, zunächst noch an der Seite von Nazan Eckes , anschließend zusammen mit Sylvie Meis. Bald danach vertraute ihm RTL eine eigene Comedy-Show an: „H wie Hartwich“, und er moderierte zudem den „RTL Comedy Grand Prix“. Hartwich hatte ja auch immer etliche andere Eisen im Feuer, deshalb moderierte er danach auch weiter „Let’s Dance“ und „Das Supertalent“ – zuletzt im vergangenen Jahr – oder auch mal „Hartwichs 100! Daniel testet die Deutschen“.

Langweilig dürfte ihm nicht werden, denn auch in diesem Jahr stehen noch etliche neue Shows an wie „It Takes 2“ mit Julia Krüger, „Meet The Parents“ und „Deutschland will’s wissen“. Doch zunächst stehen zwei Wochen Dschungel-Fernsehen an. Aber die sind auch im Nu wieder vorbei.

(es)
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