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Moderator hört auf: Holgert Weinert reimt und weint zum Abschied

Das war’s. Am Freitag führte der Kult-Moderator des Hessischen Rundfunks (hr), Holger Weinert, durch seine letzte Hessenschau.
Kollegen überraschten Holger Weinert (winkend) und bescherten ihm einen langen und  schönen Abschied mit einer Feier. Foto: Bernd Kammerer (.) Kollegen überraschten Holger Weinert (winkend) und bescherten ihm einen langen und schönen Abschied mit einer Feier.
Frankfurt. 

Klar, dass da keins seiner Augen trocken blieb. Vor allem, als seine Kollegen kurz vor Ende der Nachrichtensendung das Studio stürmten, gab es beim 65-jährigen Wahl-Offenbacher kein Halten mehr. Er ist sichtlich gerührt als er sich von „seinen“ Fernsehzuschauern verabschiedet und sagt: „Danke, dass Sie es so lange mit mir ausgehalten haben, auch die Wettergedichte.“

Und so sagte er sein letztes auf: „Unsicher war ich, weil zum Schluss ein letztes Gedicht ich vortragen muss. Wird es zu traurig, wäre das schaurig. Wird es zu bunt, dann wäre es Schund. Ich sag’ Adieu, an dieser Stelle, wir sehen uns – auf alle Fälle.“ Denn Weinert bleibt dem Fernsehsender erhalten und wird Sonderformate machen. Und eins ist nicht zu vergessen: „Wie soll ich leben, ohne Claudia Schick, ohne Simone Kienast, drum komm’ ich zurück. Vielleicht schon morgen und sage dann still: April April.“ (es)

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