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Hoteldirektor und Hobbypilot macht den Abflug nach Hamburg

Stießen an: Christina Gräfin Pilati und Moritz Klein. Stießen an: Christina Gräfin Pilati und Moritz Klein.

Er geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Hoteldirektor Moritz Klein verlässt nach fast vier Jahren das Grandhotel Steigenberger Frankfurter Hof, für ihn geht es in den Norden.

„Ich darf unser schönes Hotel in Hamburg übernehmen und zusätzlich die Kollegen in Kiel und Bremen fordern, aber auch unterstützen“, sagte der scheidende Direktor bei einer Abschiedsfeier in „seinem“ Hotel, welches zuletzt mit einer großen Party zur Neueröffnung des „Oscar’s“ von sich reden machte.

Von Anfang an habe er die Mainstadt gemocht, „und gleich alle Vorurteile abgelegt“, wie der 50-Jährige anmerkte. Als junger Mann wollte er eigentlich Berufspilot werden, was aber an einer Sehschwäche scheiterte. Den Traum vom Fliegen erfüllte er sich trotzdem, in Florida machte er den Flugschein und steuerte in seiner Frankfurter Zeit als Mitglied des „Darmstadt Flying Clubs“ eine Cessna. „In Alaska fliegen, das ist mein Traum“, verriet er einmal.

Er lernte die Hotellerie von der Pike auf, begann 1985 als Page im Kempinski „Vier Jahreszeiten“ in München. Über zwanzig Jahre lebte Moritz Klein mit Ehefrau und zwei Söhnen im Ausland, unter anderem leitete er ein Luxushotel in Abu Dhabi. Viel Zeit für seine Hobbys, er ist außerdem passionierter Harley-Fahrer, wird ihm auch im Hamburger Fünf-Sterne-Haus nicht bleiben.

Ab Dezember übernimmt ein alter Bekannter die Regie des Frankfurter Hofs: Spiridon Sarantopoulos war von 2008 bis 2011 schon einmal für die Direktion des Traditionshauses zuständig. „Mein Nachfolger freut sich auf Sie“, gab Moritz Klein den Gästen mit auf den Weg, unter ihnen Anwältin Kristina Gräfin Pilati und Barbara Brosius , ehemalige Vice-Chairman der UBS Deutschland.

Eines blieb Top Secret: Was kommt nun in das verwinkelte, schieferschwarze Kellerlokal im gleichen Haus, nachdem dort das ambitionierte Restaurant „Breeze by lebua“ trotz ordentlicher Kritiken dichtmachte? Seit Mai sind die Türen zu, die fernöstliche Haute Cuisine Geschichte. Man sei in Verhandlungen, hieß es lediglich. Verlässliches war nicht zu erfahren.

(fai)

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