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Ich glaub’, mich laust ein Affe

Mario Frank mit der Berberäffin „Daisy“. Mario Frank mit der Berberäffin „Daisy“.

Meist laufen Eltern mit Kindern, Hundebesitzer und Geschäftsleute auf dem Weg zur Arbeit durch die Egenolffstraße im Nordend. Am Samstag musste man schon zweimal hingucken, um den Mann mit seinem ungewöhnlichen Begleiter zu erkennen. Mario Frank (67) hat einen Affen auf dem Arm. Daisy heißt die Berberäffin, die sich neugierig umschaut und am Kragen ihres Herrchens knabbert. Sie ist knapp fünf Jahre alt, achteinhalb Kilo schwer und in Deutschland geboren. „Sie ist eifersüchtiger als meine Frau“, sagt Frank. Daisy gehört als Berberaffe zu einer Makakenart, die mit den Meerkatzen verwandt ist. Ihre scharfen Fingernägel sind ebenso wenig zu unterschätzen, wie ihre Eckzähne und ihre Kraft. Sie liebt es, gelaust zu werden und mag Früchte und Würmer.

Beide gehören zum Familiencircus Barus, der gerade in Maintal-Bischofsheim gastiert.

(bi)

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