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Stadtgeflüster: Ihr Motto: Fit und fröhlich in den Tag

Annika Zimmermann moderiert im ZDF-Morgenmagazin den „Sportblock“. Foto: Bernd Kammerer Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Annika Zimmermann moderiert im ZDF-Morgenmagazin den „Sportblock“. Foto: Bernd Kammerer
Frankfurt. 

Auf dem Cover ihres Ratgebers „Fit und fröhlich“ strahlt ZDF-Sportmoderatorin Annika Zimmermann („Morgenmagazin“) voller Energie. Bestens gelaunt zeigte sich die gertenschlanke Wahlberlinerin auch bei der Präsentation des im Frühjahr erschienenen Buches im „Elements“-Sportstudio am Henninger Turm. Zuvor hatte sie ihre Eltern im alten Heimatort an der Bergstraße besucht, ihre Mutter begleitete sie nach Frankfurt.


Als Annika Zimmermann vor fast vier Jahren begann, im Hauptstadtstudio des Mainzer Senders durch den Sportteil der Morgensendung zu führen, wurde sie zur Frühaufsteherin. Gegen zwei Uhr morgens ist seitdem die Nacht zu Ende: „Natürlich bringt das einiges im Bio-Rhythmus durcheinander. Eine Dienstwoche ist immer ein Extremzustand.“ Kommt die Moderatorin dann nach Hause, braucht sie viel Bewegung, am liebsten an der frischen Luft. „Glücklich bin ich, wenn ich eine Stunde durch den Wald laufe, auch das Radfahren habe ich gerade wiederentdeckt“, erzählte sie. Crossfit und Yoga gehören ebenfalls zu ihrem Alltag. „Ich mag Sportarten, bei denen man so richtig ins Schwitzen kommt“, formuliert sie den eigenen Anspruch.


Im Buch sind ihr leicht umsetzbare Anleitungen für Anfänger und Fortgeschrittene wichtig, „mit dem Ziel, sich Trainingspläne zu erstellen, die in einen stressigen Alltag integrierbar sind“. Außerdem gibt sie mit Co-Autor Timo Kirchenberger, einem Sportwissenschaftler und Coach, Ratschläge für eine ausgewogene Ernährung und Tipps zur Stress-Bewältigung. „Das Buch ist wie ein Werkzeugkoffer, was man gerade braucht, holt man heraus. Jeder muss dabei sein eigenes Fit-und-fröhlich-Rezept finden“, erklärt sie. Sie selbst scheint hier an den richtigen „Schrauben“ zu drehen, putzmunter moderiert sie kurz nach Sonnenaufgang die Sportnachrichten. Eine exzellente Fitness ist für sie der Schlüssel zum Erfolg: „Dazu ausreichend Schlaf, gut sind acht Stunden. Nur in meiner Dienstwoche gehe ich um 22 Uhr ins Bett.“


Nervös, vor einem Millionenpublikum zu sprechen, sei sie übrigens nicht. Inzwischen hat die 29-Jährige einige Großereignisse moderiert, „meine Fitness kam mir besonders bei den Olympischen Spielen in Rio zugute, da waren 20 Stunden nonstop im Job keine Seltenheit“. Und jetzt ist sie in Moskau, um über die Fußball-Weltmeisterschaft zu berichten. Danach stehen die Tour de France und die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin in ihrem Kalender. „Daher bleibt auch in diesem Jahr für einen Sommerurlaub keine Zeit, diesen werde ich wohl in den November verschieben.“ Wehmütig erinnert sich die Moderatorin an ihren letzten großen Urlaubstrip nach Bali, wo sie dank eines Geheimtipps auf der kleinen Insel Nusa Penida entspannte – „ein Traum, und nicht so überlaufen“.
Nach Frankfurt, wo sie in jungen Jahren Leichtathletik trainierte und ihre Schwester das Sportinternat besuchte, kommt sie nur noch selten – zu wenig Zeit. „Mir wurde von einer Strandbar namens ,Blaues Wasser‘ erzählt. Das würde mir gefallen, ich mag den Main.“ Heimweh? „Ein bisschen“, verriet sie, doch: „Meine Wurzeln sind in Hessen. Aber ich kann nie lange hier sein, das liegt an meinem Fernweh.“    fai

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