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Immer wieder Frankfurt

Antoine Monot und Bettina Zimmermann als Staatsanwältin in der ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“. Um 20.15 Uhr läuft heute die Folge „Der Abschiedsbrief“.  Foto Christian Lüdek/ZDF Foto: christian lüdeke Antoine Monot und Bettina Zimmermann als Staatsanwältin in der ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“. Um 20.15 Uhr läuft heute die Folge „Der Abschiedsbrief“. Foto Christian Lüdek/ZDF

Bettina Zimmermann ist Schauspielerin, Mutter und Autorin. Heute Abend läuft im ZDF die letzte Folge der aktuellen Staffel „Ein Fall für zwei“, der Serie, die einst mit Claus Theo Gärtner als Josef Matula Fernsehgeschichte schrieb. Seit 2014 verkörpern in der Krimiserie Wanja Mues den Privatdetektiv Leo Oswald und Antoine Monot, Jr. Rechtsanwalt Benjamin „Benni“ Hornberg. Seit der zweiten Staffel ist Bettina Zimmermann als Staatsanwältin Claudia Strauss dabei.

Die Frage, wie ihr das gelingt, alles unter einen Hut zu bringen, beantwortet sie so: „Wie bei jeder anderen berufstätigen Mutter auch. Es gehört viel Planung, Disziplin und Struktur dazu, ohne sich aber die Freiheiten innerhalb der Familie für spontane Dinge zu nehmen.“

Seitdem sie eingestiegen ist, hat sich viel getan und verändert. „Wir haben stark an den Büchern und an den Figuren gearbeitet, haben ihr Privatleben mehr beleuchtet, sind moderner geworden“, erzählt die zweifache Mutter, die auch schon zwei Kinderbücher geschrieben hat. Momentan ist aber keins in Arbeit. „Allerdings hatte ich gerade für die Aktion Pampers für Unicef ein Büchlein für kleine Windelhelden geschrieben. Bei der Aktion geht es um die Tetanus-Impfung für Mütter und ihre Neugeborenen. Im Sommer war ich deshalb in Haiti und habe mir vor Ort ein Bild davon gemacht. Die Infizierung der Mütter und ihrer Babys kommt meist durch das Durchtrennen der Nabelschnur mit einem unhygienischen Gegenstand. Ist man erst mit Tetanus infiziert, gibt es kaum Heilungschancen. Es ist ein qualvoller Erstickungstod bei vollem Bewusstsein. Durch eine einfache Impfung kann dies verhindert werden. Dafür setze ich mich ein.“ In Frankfurt kennt sie sich nicht nur wegen der Drehtage gut aus. „Ich kenne die Stadt, die Umgebung, die grüne Soße und Co. schon länger, da meine Tante im Umland wohnt. Mit ihr treffe ich mich dann und sie zeigt mir alle schönen Ecken in der Gegend. Die Geselligkeit in den Waldschänken und Biergärten mag ich gerne.“

Doch Bettina Zimmermann, die auch durch Filme wie „Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“ und „Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis“ bekannt wurde, spielte bereits in der alten „Ein Fall für zwei“-Serie mit.

Sie trug den Titel „Frankfurt Superstar“. Aber: „Ich gehörte nicht zum Ermittlerteam, sondern zum Kreis der Verdächtigen. Ich stand also auf der anderen Seite“, so Zimmermann. Sie ist aber auch ein „Matula“-Fan. „In meiner Generation ist man damit groß geworden. Ich glaube jeder kennt ,Matula’. Da hat man sich immer drauf gefreut.“

„Ein Fall für zwei“ ist nicht das einzige Projekt, das sie derzeit verfolgt. „Gerade haben wir die vierte Staffel unserer Webserie ,Der Lack ist ab’ fertiggestellt, die ab dem 19. Dezember bei Amazon Prime Video zu sehen ist und ab Ende Januar in über 200 Ländern startet. Parallel bin ich gerade im Synchronstudio für ,Ferdinand geht stierisch ab’ , der ab dem 14. Dezember in den Kinos läuft. Es ist gerade sehr spannend.“

(es)

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